Schwierige familiäre Situation

Heike Bleeser (l.), Hauptfeldwebel B., Sina Evers.
Bild. Tim Grommes

Bundeswehr-Sozialwerk unterstützt finanziell und mit Reisegutschein

Hauptfeldwebel B. ist Vater von drei Kindern, wovon der 15-jährige Sohn schwer erkrankt ist. Durch die Erkrankung des Blutes und der blutbildenden Organe musste der Sohn nach einer notwendig gewordenen Bluttransfusion für 13 Wochen stationär -isoliert in Quarantäne- untergebracht werden. Da dies für den Sohn eine große psychische Belastung bedeutete, haben die Eltern nach ärztlichen Vorgaben einen Umbau vorgenommen, um ihren Sohn zu Hause weiter versorgen zu können. Nach einer mittlerweile abgeschlossenen Chemotherapie wurde die erforderliche Knochenmarkstransplantation durchgeführt.

Durch die zuständige Bearbeiterin vom Sozialdienst Köln, Sina Evers, hat das Bundeswehr-Sozialwerk Kenntnis von dieser schwierigen Situation der Familie erlangt. Kurz vor Weihnachten übergaben Regionalstellenleiterin Heike Bleeser zusammen mit Sina Evers einen Urlaubsgutschein für die ganze Familie sowie einen Scheck über 1.500 € an B.
Wir wünschen der Familie für die Zukunft alles Gute, insbesondere viel Gesundheit.

20.03.2017

Herzenswunsch erfüllt

Bundeswehr-Sozialwerk unterstützt unheilbar kranke Soldatin

Anfang Januar 2017 wurde bei einer Soldatin eines Bundeswehrkrankenhauses im Rahmen einer Untersuchung unerwartet eine unheilbare Krankheit festgestellt. Die Überlebensprognose der Soldatin liegt bei wenigen Wochen.

Herzenswunsch der alleinerziehenden Mutter von zwei jugendlichen Kindern ist es, einen Mehrgenerationenurlaub mit Familie und Verwandten durchzuführen. Das Bundeswehr-Sozialwerk erfuhr von diesem Wunsch. Dank der Zusammenarbeit mit Truppenarzt, Sozialdienst und Disziplinarvorgesetzen war es möglich, schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten. Am 10. Februar 2017 überreichte der Regionalstellenleiter der Soldatin einen Gutschein für eine zweiwöchige Reise von drei Personen in ein Haus des Bundeswehr-Sozialwerks.

23.02.2017

Gemeinsame Auszeit

Bundeswehr-Sozialwerk ermöglicht gemeinsamen Familienurlaub

Eine Familie erlitt durch den Verlust der gemeinsamen Tochter einen schweren Schicksalsschlag. Zusätzlich ist der Familienvater durch seinen Auslandseinsatz posttraumatisch belastet. Der Sozialdienst des Bundeswehrdienstleistungszentrum Rotenburg-Wümme informierte das Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW) über die schwierige Lebenssituation und bat um Unterstützung.

Im November 2016 wurde dem Soldaten durch Sozialarbeiter Udo Woelke und dem Betreuungsstellenleiter aus Bremen, Oberleutnant Markus Knoop, ein Reisegutschein des BwSW für einen zweichwöchigen Erholungsurlaub übergeben.

20.02.2017

Hilfe für PTBS-Betroffenen

Bundeswehr-Sozialwerk unterstützt Bundeswehrfamilie

Der Sozialdienst Mayen informierte das Bundeswehr-Sozialwerk über einen Soldaten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Schnell und unkompliziert unterstützte das Bundeswehr-Sozialwerk den Betroffenen mit einem Reisegutschein für zwei Erwachsene und das gemeinsame Kind.

Ein Mitglied des Bereichsvorstandes West händigte der Familie im Dezember 2016 den Reisegutschein aus.

17.02.2017

Hintergrund: Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung?

In der Bundeswehr können in Einsätzen, aber auch bei Übungen oder Unfällen lebensbedrohliche Ereignisse vorkommen. Hiernach können – auch bei zuvor ganz gesunden Menschen – sogenannte Posttraumatische Belastungsstörungen entstehen.
Eine Posttraumatische Belastungsstörung geht oft mit starkem Belastungserleben einher. Immer wiederkehrende Bilder des Erlebten und Vermeidung damit zusammenhängender Situationen, Aktivitäten oder Personen sind charakteristisch für diese Störung. Zudem leiden Betroffene häufig unter Schlafstörungen und erhöhter Schreckhaftigkeit.

Bundeswehrkrankenhaus Berlin, Psychotraumazentrum, Zentrum für Psychatrie, Psychotherapie & Psychotraumalogie
www.bundeswehrkrankenhaus-Berlin.de

Urlaubsgutschein ausgestellt

Yvonne Bovi (l.), Janina W., Adrian W. (Bild: Ralf Miltenberger)

Bundeswehr-Sozialwerk unterstützt junges Ehepaar

Einen besonders schweren Schicksalsschlag musste das junge Ehepaar Janina und Adrian W. hinnehmen. Nach einer insgesamt recht unproblematisch verlaufenen Schwangerschaft entschieden sich die Ärzte, die Geburt einzuleiten, da Frau W. bereits weit über den errechneten Entbindungstermin lag. Bei der Einleitung kam es zu Komplikationen. Frau W. fiel ins Koma und das ungeborene Kind verstarb noch im Mutterleib.

Herr W. war in der ganzen Zeit an der Seite seiner Frau. Neben dem sehr schmerzhaften Verlust des Kindes musste er auch noch um die Gesundheit seiner Frau bangen.
Yvonne Bovi vom Sozialdienst Köln informierte das Bundeswehr-Sozialwerk. Am 27. Dezember 2016 besuchte der Bereichsgeschäftsführer West, Ralf Miltenberger, zusammen mit Bovi das junge Paar. Neben einem einwöchigen Urlaubsgutschein überreichte er einen Scheck über 1.000 €. Herr und Frau W. konnten kaum fassen, dass ihnen auf diese Art geholfen wird und zeigten sich äußerst dankbar über die unerwartete Unterstützung.

15.02.2017

Hilfe für Familie Prieß

RAmtfr Röhling, Hauke Ment (m.), Herr Prieß. (Foto: privat)

BwSW unterstützt in schwieriger Lebenssituation

Schwere Zeiten und den plötzlichen Tod der Ehefrau und Mutter musste die Familie Prieß durchstehen. In dieser kritischen Zeit wurde sie durch den Sozialarbeiter der Bundeswehr, Hauke Ment, begleitet und beraten. Durch schnelle Hilfe des Bundeswehr-Sozialwerks wurde die finanzielle Belastung durch Beerdigungskosten und weitere Aufwendungen deutlich gemindert. Die Regionalstellenleiterin aus Kiel, RAmtfr Katja Röhling, übergab Familie Prieß einen Scheck in Höhe von 1.500 €.

05.12.2016

Drillingsgeburt im Standort Pfreimd

Bundeswehr-Sozialwerk unterstützt finanziell

Am 26. Januar 2016 wurden Oberstabsgefreiter (OStGefr) Patrick Völkel vom Panzerbataillon 104 aus Pfreimd mit seiner Frau Irene Eltern von Drillingen. Daniel, Florian und Selina kamen auf natürlichem Weg gesund auf die Welt. Zum freudigen Ereignis auf diesem Wege die besten Glückwünsche.
Jedoch brachte das dreifache Glück die finanzielle Planung des Ehepaars vollkommen durcheinander. Sozialarbeiterin Vanessa Liesaus vom Sozialdienst der Bundeswehr in Oberviechtach erfuhr von der prekären Situation und bat das Bundeswehr-Sozialwerk um finanzielle Unterstützung.
Am 2. August 2016 überreichte der stv. Bereichsgeschäftsführer Süd, Oberstabsfeldwebel (OStFw) Christoph Zöhler gemeinsam mit Vanessa Liesaus einen Scheck über 1.500 € OStGefr Völkel. Sichtlich überrascht und erfreut bedankte sich Völkel, auch im Namen seiner Frau, für die erfreuliche Spende.

26.10.2016

Hilfe für Alleinerziehende

Übergabe des Gutscheins: Hptm Lübke, OStGefr Hartuhn, RAmtfr Schulz, Gabriele Boiken (v.l.n.r.) (Foto: privat)

Gutschein für einen kostenlosen Urlaub übergeben

Oberstabsgefreiter (OStGefr) Carmen Hartuhn ist alleinerziehende Mutter von zwei  Kleinkindern. Seit über einem Jahr wird sie psychosozial vom Sozialdienst des Bundeswehrdienstleistungszentrum (BwDLZ) Rotenburg/Wümme betreut. Hinzu kam in diesem Jahr noch eine schwere Krankheit. Der Sozialdienst informierte das Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW) über die angespannte Situation und bat um Unterstützung. Spontan bewilligte das BwSW einen Gutschein für einen kostenlosen einwöchigen Urlaub in einem der eigenen Häuser. Bereichsgeschäftsführer Hauptmann (Hptm) Jörg Lübke übergab ihn nun in Anwesenheit von den Sozialdienstmitarbeiterinnen Regierungsamtfrau (RAmtfr) Liane Schulz und Gabriele Boiken an OStGefr Hartuhn.

26.10.2016

Endlich gemeinsam in Urlaub!

Bereichsgeschäftsführerin Heidi Wanot, Sozialarbeiter Andreas Ledermann sowie Sophie und Tim Lehmann mit ihrer Mutter (v.l.n.r.). (Foto. privat)

Familie für Unterstützung sehr dankbar

Der 10-jährige Tim erlitt im Februar dieses Jahres einen Schlaganfall, der eine lange Reha erforderlich machte. Seine Mutter begleitete ihn, der Vater kümmerte sich um die beiden anderen Geschwister und den Bauernhof einschließlich der Tiere. Nach fünf Monaten Trennung konnte Tim mit noch leichten motorischen Einschränkungen nach Hause entlassen werden.

Ein Reisegutschein für die Familie Lehmann soll ihnen einen gemeinsamen Urlaub ermöglichen, um die schwierige Zeit mit der langen Trennung etwas auszugleichen. Für die gewährte Unterstützung ist Frau Lehmann sehr dankbar und wünscht sich für ihre Familie erholsame Tage an der Ostsee. Wir wünschen Tim weiterhin alles Gute und schnelle Fortschritte bei der Genesung.

06.09.2016

Unerwarteter Schicksalsschlag

Regionalstellenleiter Seeth Regierungshauptsekretär Thomas Wolff, Herr S., Christian Bode. (v.l.n.r.)

Bundeswehr-Sozialwerk unterstützt finanziell

Nach einer „Routine“-Bypass Operation verstarb vollkommen überraschend nach nur acht Tagen Krankenhausaufenthalt die 59-jährige Ehefrau des zivilen Mitarbeiters Herr S., der sich in der Härtefallregelung befindet. Nach dem Hinweis durch eine Beamtin setzte sich Dipl.-Soz.Päd. Christian Bode vom Sozialdienst Flensburg beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Husum mit dem Betroffenen in Verbindung. Ein Antrag auf Unterstützung beim Bundeswehr-Sozialwerk mit Darstellung der angespannten finanziellen Situation durch Bestattung, Umzug etc. führte dazu, dass das BwSW Herrn S. mit einem großzügigen Zuschuss seine momentanen Sorgen mindern half. Die Überraschung und Dankbarkeit bei der Scheckübergabe konnte Herr S. kaum in Worte fassen.

18.07.2016

Hilfe nach tragischem Unfall

Bundeswehr-Sozialwerk bezuschusst Anschaffung eines Treppenlifts

Nach einem tragischen Sturz 2015 veränderte sich das Leben der Familie W. In der Folge des Unfalls wurde der Soldat zu einem Pflegefall, er benötigt rund um die Uhr Intensivpflege.
Die Familie des Soldaten wünscht sich, mehr Mobilität in den pflegerischen Alltag zu bringen – ein Treppenlift soll angebracht werden. Sozialarbeiter Raik Hahn, Regierungsoberinspektor beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Torgelow, suchte nach Mitteln, die Familie zu unterstützen. Er wandte sich an das Bundeswehr-Sozialwerk mit der Bitte, das Vorhaben der Familie mitzutragen.
Frau W., Ehefrau des gestürzten Soldaten, nahm den Spendenscheck dankbar entgegen. Sie war über die Unterstützungsleistung sehr glücklich.

24.06.2016

Mit dem Reha-Buggy mobil im Alltag

Ausflug mit dem Fahrrad (Quelle: Ralf Miltenberger)

Bundeswehr-Sozialwerk unterstützt Familie

„Netzwerk der Hilfe“ – das Bundeswehr-Sozialwerk nimmt die Einbindung in diese Organisation ernst. Durch die Zusammenarbeit von Ansprechpartnern aus der Bundeswehr und bundeswehrnahen Organisationen kann schnell und unbürokratisch geholfen werden.
So auch im Fall einer Familie, die einen speziell angefertigten Buggy für die vom Rett-Syndrom betroffene Tochter anschaffen wollte. Um deutlich mobiler zu werden, wollte die sechsköpfige Familie aus NRW den Buggy, der auch als Fahrradanhänger eingesetzt werden kann, kaufen. Beihilfestelle und Krankenkasse lehnte die Übernahme der Kosten dafür ab, da es sich beim Buggy nicht um ein klassisches Hilfsmittel handele.
Regierungsoberinspektor Georg Riesner vom Sozialdienst Münster ist der Sozialarbeiter, der die Familie begleitet. Riesner informierte das Bundeswehr-Sozialwerk und weitere Ansprechpartner aus dem „Netzwerk der Hilfe“ über die Familie. Das Bundeswehr-Sozialwerk und weitere Organisationen des Netzwerkes unterstützen die Familie finanziell - die Familie konnte das auf die Tochter zugeschnittene Buggy-Modell in Auftrag geben.
Seit der Auslieferung des Reha-Buggys an die Familie hat sich die Mobilität deutlich verbessert und vereinfacht. Die Familie bedankte sich ganz herzlich für die Unterstützung. Die Mutter sagte: „Ohne diese finanzielle Hilfe wäre die Anschaffung auf keinen Fall möglich gewesen!“

22.06.2016

Bundeswehr-Sozialwerk hat geholfen

ROI Udo Woelke (l.), Diplom-Sozialpädagoge und Sozialarbeiter beim Sozialdienst Rotenburg/W. , Patric B., RAmtfr Liane Schulz, Sozialberaterin beim Sozialdienst Rotenburg/W. (Quelle: Privat)

Unterstützung für PTBS-Betroffenen

Patric B. aus dem Heidekreis war als Soldat im Auslandseinsatz in Afghanistan. Seit einem Jahr betreut ihn der Sozialdienst Rotenburg und bemüht sich, die Belastungssituation zu verbessern. Erstes Ergebnis: Patric B. erhält eine Rente auf Zeit.
B. ist bereits seit drei Jahren PTBS-belastet. Dadurch lebt er zurückgezogen. PTBS bedeutet Posttraumatische Belastungsstörung. Die Erkrankung ist eine Folgeerscheinung von schwierigen Ereignissen, die der Betroffene selbst erlebt hat oder deren Zeuge er wurde.

Das Bundeswehr-Sozialwerk kümmert sich um Bundeswehrangehörige und deren Familien. Wie im Fall von B. können aus der Spendenfinanzierten „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ Personen bei der Bewältigung unverschuldeter Notlagen unterstützt werden. B. erhielt vom Verein einen Reisegutschein für einen vierzehntägigen Aufenthalt in einem der Häuser des Bundeswehr-Sozialwerks und zusätzlich einen Taschengeldscheck.
B. bedankte sich für die Unterstützungsleistung des Vereins.

17.06.2016

Unterstützung bei Genesung

Bundeswehr-Sozialwerk bewilligt Erholungsgutschein und finanzielle Hilfe

Im Frühjahr 2014 platzte eine Ader im Hirn eines jungen Soldaten. Dank schneller ärztlicher Hilfe konnte ein zufriedenstellender Gesundheitszustand des Betroffenen wiederhergestellt werden. Die Familie des jungen Bundeswehrangehörigen ist vom Vorfall mitgenommen, sodass nur langsam ein normaler Alltag wieder möglich wird.
Als Mitglieder des Bundeswehr-Sozialwerks von dem Schicksalsschlag der Familie erfuhren, erkannten sie die Notlage der Betroffenen sofort. Aus Mitteln der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ unterstützte nun der Verein die Familie.

Während eines Besuchs bei der Familie im Juni informierte ein Mitglied des Bereichsvorstandes West im Beisein der Sozialberaterin über die Unterstützungsmaßnahmen des Bundeswehr-Sozialwerks. Mit einem Gutschein für einen einwöchigen Erholungsurlaub für die ganze Familie in einem Haus oder Hotel des Vereins und einen Scheck über 500 € hofft das Sozialwerk, einen Beitrag zu leisten, damit die Familie Kraft tanken kann.
Die spendenfinanzierte Aktion ist für die Unterstützung von Bundeswehrfamilien bei der Bewältigung unverschuldeter Notfälle gegründet worden.

14.06.2016

Aufopferungsvolle Pflege

RAmtfr Mogendorf (l.) und Hptm Everding händigen den Gutschein aus. (Quelle: Bundeswehr-Sozialwerk)

Mutter liebevoll bis zu ihrem Tode zu Hause gepflegt

Eine Mutter von vier Kindern hat ihrer Mutter den letzten Wunsch erfüllt und sie liebevoll bis zu ihrem Tode zu Hause gepflegt. Die anstrengende Arbeit als Küchenhilfskraft, die zudem mit einer langen Wegstrecke verbunden ist, zerrte an ihrer Kraft und belastete die gesamte Familie.

Gemeinsam mit der Sozialberaterin des BwDLZ Wunstorf, Regierungsamtsfrau (RAmtfr) Nicole Mogendorf, die das BwSW auf die schlimme Lage aufmerksam machte, wurde schnell und unbürokratisch geholfen.
Der BwSW-Regionalstellenleiter aus Bückeburg, Hauptmann (Hptm) Rolf Everding, händigte am 8. April der Arbeitnehmerin einen Scheck über 500 € sowie einen Reisegutschein für die Familie aus, so dass sie sich mit ihren Kindern von den Strapazen der letzten Zeit erholen kann. Wir wünschen der Familie alles Gute.

12.05.2016

„Ich bin so unsagbar dankbar“

Hptm Oliver Kügler, RAmtm Uwe Serafin, StFw Weitzer, RHS Robert Wagner und Lt Marcus Loth. (v.l.n.r.)

Schnelle Hilfe nach schwerem Schicksalsschlag

StFw D. Weitzer verlor durch einen tragischen Verkehrsunfall seine geliebte Ehefrau. Aber nicht nur die geliebte Ehefrau wurde aus dem Leben gerissen, sondern auch eine geliebte Mutter. Dieser Umstand wurde zum Anlass genommen, eine Prüfung über eine schnelle Unterstützungsmöglichkeit durch das Bundeswehr-Sozialwerk einzuleiten.

Innerhalb kürzester Zeit wurde eine Soforthilfemaßnahme des BwSW positiv beschieden und so konnte am 3. März 2016 StFw Weitzer in Form eine finanzielle Unterstützung sowie einen Reisegutschein für zwei Personen für eine Woche in einem Haus des BwSW überreicht werden. StFw Weitzer sagte sehr ergriffen: „Ich kann es gar nicht in Worte fassen. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so eine großartige Unterstützung erlebt, wie in diesem Moment und den letzten Tagen. Ich bin so unsagbar dankbar.“

Aber nicht nur im BwSW wurde geprüft, vielmehr wurde hier auch das „Netzwerk der Hilfe“ durch den Sozialdienst der Bundeswehr in Aachen aktiviert. Und auch dort konnte eine schnelle und unbürokratische Hilfe dem Stabsfeldwebel bereitgestellt werden.

29.03.2016

Plötzlich und unerwartet verstorben

Sozialarbeiterin Maletzki (l.) überreicht Eva Bender den Reisegutschein des BwSW.

Bundeswehr-Sozialwerk leistet schnell und unbürokratisch Hilfe

Im November 2015 verstarb StFw Gunther Bender plötzlich und unerwartet im Alter von nur 48 Jahren. Er hinterließ seine Ehefrau Eva und zwei erwachsene Kinder, die sich noch in der Ausbildung befinden. Das Bundeswehr-Sozialwerk erfuhr durch den zuständigen Sozialdienst vom tragischen Tod des Familienvaters.

Im März überreichte Andrea Maletzki vom Sozialdienst in Köln der Familie einen Urlaubsgutschein für eine Woche in einem Haus nach Wahl des BwSW. Frau Bender und ihre Kinder waren sehr glücklich über diese Hilfeleistung. Wir wünschen der Familie für die Zukunft alles Gute und einen schönen Urlaub beim Bundeswehr-Sozialwerk.

29.03.2016

Noch immer unfassbar

Tod des Sohnes macht Mutter und Bruder schwer zu schaffen

Koblenz - Bei einem schrecklichen Verkehrsunfall kam ein 19-jähriger Soldat ums Leben. Die alleinerziehende Mutter zweier Kinder verlor ihren ältesten Sohn, der so gerne und mit viel Freude Soldat war.
Das Leben der Familie war voller Planung für die Zukunft. Der Umzug in eine etwas größere Wohnung stand nach umfangreicher Renovierung unmittelbar bevor. Voller Stolz blickten die Mutter und der 5-jährige Bruder auf den „Mann im Haus“, der neben seinem Dienst auch noch die Renovierung der neuen Wohnung bewältigte. Ganz besonders der kleine Bruder war jede freie Minute bei seinem großen Vorbild und wünschte sich, später auch mal zur Bundeswehr zu gehen.

Der tödliche Unfall machte alles zunichte

Renovierung und Umzug mussten geschoben werden, das Einkommen fiel plötzlich weg, und der Verlust des Sohnes und Bruders ist nach wie vor unfassbar. Die Realisierung der neuen Umstände wird noch lange Zeit dauern. Das Bundeswehr-Sozialwerk erfuhr von den Sorgen der Familie und erkannte die Notlage. Aus der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“, unterstützte das BwSW die Familie mit einem Reisegutschein.
Ein Mitglied des Bereichsvorstandes West des BwSW händigte der Familie im Februar 2016 im Beisein eines Vertreters des psychosozialen Dienstes einen Gutschein für zwei Wochen Erholungsurlaub für die ganze Familie in einem Haus oder Hotel des BwSW und einen Taschengeldscheck über 500 € aus. Urlaub und Geld sollen helfen, eine Auszeit zu nehmen, um mit neuem Lebensmut den Blick wieder nach vorne zu richten.

20.03.2016

Belastung für die ganze Familie

Oberstlt Schwörer (l.) überreichte HptFw Viktor unter anderem einen Reisegutschein.

Hilfe bei kräftezehrender Erkrankung

Ulm - HptFw Andreas Viktor aus Thalfingen, der beim Multinationalen Kommando Operative Führung in Ulm seinen Dienst leistet, ist seit Längerem schwer erkrankt. Seine Krankheit und deren langwierige und kräftezehrende Behandlung haben sich zwischenzeitlich auch auf die Gesundheit seiner Frau ausgewirkt. Dies bemerkte Hptm Janis Merklein bei einem Krankenhausbesuch und informierte die Ulmer Regionalstelle des BwSW mit der Bitte um eine für den Kameraden überraschende Erholungsunterstützung.

Durch die unkomplizierte Mitwirkung aller Beteiligten wurde dieser Bitte am 13. Januar nachgekommen. Im Rahmen einer Dienstbesprechung überreichte Oberstlt Wolfgang Schwörer, Stv. Regionalstellenleiter, HptFw Viktor einen Reisegutschein für eine zweiwöchige Erholungsreise sowie eine finanzielle Zuwendung. Viktor, erst seit kurzer Zeit wieder im Dienst, war sichtlich überrascht und ergriffen. Er bedankte sich herzlichst für die Unterstützung.

03.02.2016

Gesundheitlich angeschlagener Vater

Vater und Sohn freuen sich über den Reisegutschein.

Glückliche Gesichter bei Überreichung eines Reisegutscheins

Glückliche Gesichter gab es kürzlich, als Helmut Balamagi, Regionalstellenleiter Fritzlar und Mitglied im Bereichs- und Bundesvorstand, einen Besuch bei Vater Pierre und Sohn Julien durchführte.

HptFw Pierre M. ist durch mehrere Auslandseinsätze, durch Krankheit und daraus resultierender Trennung gesundheitlich angeschlagen. Nach stationärem Aufenthalt im Bundeswehr-Krankenhaus Koblenz erfolgt jetzt eine ambulante Behandlung, zu der er täglich in eine Klinik fahren muss. Um ihm und seinem Julien eine schöne gemeinsame Zeit zu ermöglichen, überreichte das Bundeswehr-Sozialwerk einen Reisegutschein für einen 14-tägigen Aufenthalt in einem Haus ihrer Wahl und ein Reisetaschengeld für beide. Julien machte sich sofort über das mitgebrachte Heft her, um mit seinem Vater ein geeignetes Ziel zu finden. Wir wünschen beiden eine schöne Reise und eine gute Zukunft.

H.B., 05.11.2015

Ungeahnter Familienzuwachs

StFw Blömeke (l.) und StFw Roth.

Hilfe für Familie

Müllheim – StFw Christian Roth von der Stabskompanie der Deutsch-Französischen Birigade in Müllheim wandte sich in einem recht brisanten Fall an seinen Regionalstellenleiter, StFw Andreas Blömeke, und dann gemeinsam mit ihm an den Sozialdienst der Bundeswehr.

StFw Roth befand sich gerade mitten in den Vorbereitungen des Umzuges seiner Familie (Frau und Sohn) an einen neuen Standort, als seine Familie ein nicht eingeplantes Ereignis vor einige Probleme stellte. Ihnen wurde am 16. Juni 2015 mitgeteilt, dass sie „über Nacht“ mit einer Tochter Familienzuwachs bekommen haben.
Diese Tochter stammt aus erster Ehe seiner Frau, sie ist 13 Jahre und hat bis zum 16. Juni 2015 in Tunesien bei Ihrem Vater gelebt. Die Mutter durfte ihr Kind zwar in Tunesien besuchen, jedoch nie mit nach Deutschland nehmen. Am 24. Juni 2015 wurde die Tochter durch die zuständigen Behörden am Flughafen Baden-Baden in die Obhut der Mutter übergeben. Mit kaum vorstellbarer Freude von Mutter und Kind kamen nun aber auch erhebliche Herausforderungen auf die Familie zu.
Die Tochter sprach nur Arabisch, Französisch und Englisch, kulturelle Problemzonen, Religion und das ganz andere Verhalten der Menschen in diesem neuen Land waren für das junge Mädchen und ihre „neue“ Familie Probleme, die es zu bewältigen galt und gilt. Da die Tochter nur mit einer kleinen Reistasche angereist war, fehlte es einfach an allem, was ein Kind braucht. Bekleidung, Schuhe, Bett, Schrank und vieles mehr musste nun schnellstmöglich beschafft werden.

Familie Roth wollte natürlich ihrer Tochter sehr gerne ein neues Zuhause bieten und diese schnell bei sich und in Deutschland integrieren. Da sie jedoch kurz vor dem Umzug stand, der mit nicht unerheblichen Kosten verbunden war, mussten die Reserven der Familie angegriffen werden. Die Ehefrau musste die Aufnahme einer neuen Arbeit verschieben, da die Betreuung und Integration des Kindes Priorität hatte. Diese Situation überforderte die finanziellen Möglichkeiten der Familie.
Es ist schön zu wissen, dass bereits einige Probleme gelöst wurden, die Tochter inzwischen in eine deutsche Schule gehen wird und auch schon ein wenig Deutsch spricht. Auch der Umzug ist abgeschlossen und die Familie lebt nun gemeinsam in der neuen Wohnung und die Tochter hat zum ersten Mal in ihrem Leben ein eigenes Zimmer mit eigenem Bett und somit auch Privatsphäre. All dieses, was für uns selbstverständlich ist, kannte dieses Kind bis zu ihrer Ankunft in Deutschland nicht.

Damit es weiter aufwärts gehen kann, unterstützte das BwSW die Familie mit einem Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro. Das Geld soll helfen, die entstandenen Kosten zu mindern und die derzeitige schwierige finanzielle Situation etwas besser meistern zu können. Der Scheck wurde Anfang September durch den Regionalstellenleiter und die Sozialarbeiterin übergeben.

A.B., 29.10.2015

Plötzlicher Kindstod

Übergabe des Gutscheines: Solveig Brauer, Julia Reinkemeier, Sebastian Lange, Christian Tibbe, DirMArs Rainer Sacher. (v.l.n.r.) Vorne: Davina Reinkemeier.

Hilfe nach schwerem Schicksalsschlag

Wilhelmshaven - Julia Reinkemeier ist seit August 2012 Auszubildende beim Marinearsenal in Wilhelmshaven. Am 10. August 2015 geschieht das, was sich niemand auf der Welt wünscht. Ihr Sohn Niklas verstirbt im Alter von 5 Monaten am plötzlichen Kindstod. Sie hat eine weitere 8-jährige Tochter und einen Lebensgefährten, den Vater von Niklas. Neben den grausamen seelischen Belastungen kamen noch finanzielle Sorgen durch die Kosten der Beisetzung hinzu.
Über diese Situation wurde der Ansprechpartner des Bundeswehr-Sozialwerks, RAR Christian Tibbe, durch die Gleichstellungsbeauftragte des Arsenals, Solveig Brauer, aufmerksam gemacht.
Gemeinsam schafften sie es, auch mit Hilfe des von Rohdich‘schen Legatenfonds und des Bundeswehr-Sozialwerks, ein wenig Licht in das zurzeit düstere Leben der kleinen Familie zu bringen.
Der von Rohdich‘sche Legatenfonds hat die kompletten Kosten der Beerdigung übernommen und der Familie die Auslagen erstattet. Darüber hinaus erhielt die Familie vom BwSW einen Gutschein für einen kostenlosen zweiwöchigen Aufenthalt in einem Haus des Sozialwerks, inklusive eines Taschengeldes in Höhe von 300 Euro.

Wir hoffen, dass Julia Reinkemeier und ihre Familie sich so ein wenig von dieser stressvollen Zeit erholen können.

C.T., 28.10.2015

Es kam unvorbereitet

Ein dickes Dankeschön von Daniel und Emilia.

Nach tragischem Verlust der Ehefrau nun alleinerziehender Vater

Die junge Familie Werner hat durch einen harten Schicksalsschlag ihre Mutter verloren. Der 35-jährige Vater muss nun nicht nur seine beiden Kinder Daniel (5) und Emelia (4) alleine erziehen, sondern es kommen auch wirtschaftlich schwierige Zeiten auf die Familie zu. Bei der Umstellung auf die neue Lebenssituation versucht das BwSW mit einer Spende von 2.000 Euro zu helfen. Für die gewährte Unterstützung ist die Familie sehr dankbar. Der 5-jährige Daniel malte zum Dank  ein schönes Bild, das der Vater der Überbringerin der Spende schenkte.
Wir wünschen Daniel, Emilia und ihrem Vater viel Kraft, Trost und eine baldige, sorgenfreie Zeit auf ihrem Weg in die Zukunft.

H.W., 16.10.2015

Eine kleine Auszeit

Birgit Dörfel, OStGefr Hemmo, Annett Gühne. (v.l.n.r.)

Unterstützung bei PTBS nach Auslandseinsatz

Frankenberg – Bereits seit vielen Jahren verfolgen OStGefr Stephanie Hemmo die Bilder und Ereignisse ihres Afghanistaneinsatzes im Jahr 2009. Nach einer anfänglichen Verdrängung der Probleme befindet sie sich derzeit in der Aufarbeitung der Geschehnisse und in der gesundheitlichen Rehabilitation. Da die vergangenen Jahre für sie und ihren Lebensgefährten schwierig waren, ist über den zuständigen Sozialdienst die Bitte um Unterstützung an das BwSW herangetragen worden.

Die Regionalstellenleiterin des BwSW in Frankenberg, Birgit Dörfel, übergab gemeinsam mit Annett Gühne vom Sozialdienst Dresden am 10. September 2015 einen Reisegutschein des BwSW an OStGefr Hemmo. Damit hat das junge Paar die Gelegenheit, sich eine gemeinsame Auszeit in einem unserer Häuser zu gönnen.
Wir wünschen einen schönen und erholsamen Aufenthalt sowie einen schnellen Fortgang der Genesung!

S.K., 14.10.2015

Zweijähriger verstirbt nach Unfall

StFw Eberlein (l.) und Oberstlt Kisro.

Unterstützung für traumatisierten Ersthelfer

Osterholz-Scharmbeck - Oberstlt Ulrich Kisro, Regionalstellenleiter der Regionalstelle Osterholz-Scharmbeck, übergab am 10. September 2015 einen Reisegutschein des BwSW an StFw Andreas Eberlein von der Logistikschule der Bundeswehr.

Im Juni 2015 beteiligte sich StFw Eberlein an seinem Wohnort an der Suche nach einem zweijährigen Nachbarsjungen, der an einem Sonntagnachmittag plötzlich verschwunden war. Diesen Jungen fand er auf einem Nachbargrundstück im Wasser eines Gartenteiches. Trotz sofortiger Bergung und durchgeführter Herz-Lungen-Wiederbelebung verstarb das Kind in der Nacht. Es bestand eine enge Bindung.

Das BwSW unterstützt StFw Eberlein im Rahmen seiner Möglichkeiten bei der Verarbeitung des schrecklichen Vorfalls.
Wir wünschen StFw Eberlein baldige Genesung und alles erdenklich Gute!

U.K., 25.09.2015

Besondere psychosoziale Belastungssituation

Zwei Wochen Erholungsurlaub nach tragischem Verlust eines Angehörigen

Die Eltern von zwei Söhnen verloren ihren ältesten Sohn, ein Zeitsoldat, auf dem Weg zum Dienst durch einen tragischen Verkehrsunfall. Auch Monate nach dem Ereignis befindet sich die Familie in der Phase der Trauerbewältigung. Aufgrund der besonderen psychosozialen Belastungssituation der Familie wurde ein zweiwöchiger Reisegutschein für drei Personen vom BwSW bewilligt. Den Reisegutschein übergab Dipl.-Sozialpädagoge Karl Schypior vom Sozialdienst des BwDLZ Oldenburg im Rahmen eines Hausbesuches.

K.Sch., 10.08.2015

BwSW reagiert spontan und schnell

Scheckübergabe an Familie Kempter.

Unbürokratische Hilfe kommt gut an

Dies kann Familie Kempter nur bestätigen. OStFw Stefan Sievers von der Bereichsgeschäftsführung Nord überreichte der Familie am 22. Juli einen Scheck über 2.200 Euro. Das Geld, so Frau Kempter, ist bereits verplant und wird dringend für die zu zahlende Krankenversicherung benötigt. Über den Sozialdienst der Bundeswehr wurde das BwSW auf den Fall aufmerksam und hat spontan reagiert und geholfen. Die Familie bedankte sich herzlich für die geleistete Hilfe.

St.S., 23.07.2015

 

 

Mit Kraft und Geld am Ende

BwSW unterstützt in bedrückender Notlage

Koblenz - Mehrere Todesfälle im engen Familienkreis kurz hintereinander brachten eine Kollegin aus einer Dienststelle in Koblenz nicht nur seelisch sondern auch finanziell an den Rand des Erträglichen. Erst beide Brüder und dann noch die Eltern verstarben kurz hintereinander. Zur Deckung der Beerdigungskosten war die Aufnahme eines Kredites über eine hohe Summe unvermeidlich.

Das Bundeswehr-Sozialwerk erfuhr durch die zuständige Sozialberaterin von dem Schicksal und dem finanziellen Desaster, das die Kollegin, die seit über 20 Jahren Mitglied im BwSW ist, ertragen musste. Die finanzielle Notlage erkennend, unterstützte das Sozialwerk die Kollegin aus der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“. Ein Mitglied des Bereichsvorstandes West des BwSW händigte der Kollegin Mitte Mai in Koblenz einen Scheck über 3.000 Euro aus. Das Geld soll helfen, die Kreditschulden zu mindern und auch neuen Lebensmut zu finden.

St.L., 23.06.2015

PTBS nach Auslandseinsatz

Neben gesundheitlichen auch noch finanzielle Probleme

Ein Oberfeldwebel war für sechs Monate in Afghanistan in Masar-e-Sharif eingesetzt. Durch die lange Abwesenheit von zu Hause und den damit verbundenen Problemen, ebenso wie durch die Geschehnisse vor Ort, erlitt der Soldat eine psychische Erkrankung. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland befindet er sich darüber hinaus in der Ehescheidung. Neben den gesundheitlichen Problemen bekam er dadurch auch noch finanzielle Probleme. Auf Initiative seines Kompaniechefs überreichte der Bereichsvorsitzende West, Uwe Sander, im Juni einen Urlaubsgutschein für einen kostenlosen zweiwöchigen Urlaub für zwei Personen sowie eine finanzielle Hilfe in Höhe von 200 Euro. Der Soldat war völlig überrascht und dankbar für die Hilfe und sagte spontan seine Mitgliedschaft zu.
Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem eine schnelle Genesung.

R.U., 22.06.2015

Gesundheitlich und nervlich mitgenommen

Belastende Situation für die ganze Familie

Koblenz - Eine junge Soldatin aus einer Koblenzer Dienststelle erkrankte an einem, trotz mehrerer Operationen, schwer heilenden Leiden. Die beiden kleinen Kinder vermissten nicht nur ihre Mutter sehr, auch der Vater war mit der Situation mehr als ausgelastet. Die Kinder mussten versorgt und untergebracht werden und die regelmäßigen Krankenhausbesuche in Mainz machten alles zu einer organisatorischen Höchstleistung. Erschwerend kommt nicht nur die Sorge um die Gesundheit und das Wohl der Familie hinzu, sondern auch, dass Eltern und Schwiegereltern viele hundert Kilometer weit entfernt wohnen und somit in der schwierigen Lage, in der sich die Familie befand, auch keine Unterstützung leisten konnten.

Das Bundeswehr-Sozialwerk erfuhr durch den zuständigen Sozialberater, der mit dem Regionalstellenleiter zusammenarbeitete, von dem Schicksal der Familie. Zwischenzeitig zeichnet sich eine ansteigende Besserung des Gesundheitszustandes ab. Damit es nun auch schnell wieder aufwärts gehen kann, unterstützte das Sozialwerk die Familie aus der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ heraus mit einem 2-wöchigen Reisegutschein. Ein Mitglied des Bereichsvorstandes West des BwSW händigte der Familie zuhause in der Nähe von Koblenz Anfang Juni den Gutschein hierfür an die Familie aus.

St.L., 22.06.2015

Finanzspritze für Berufsstart

Hptm Jörg Lübke (l.), Tim U., RAmtfr Birgit Landahl vom Sozialdienst der Bundeswehr Hamburg

Soldat nach schwerem Unfall vor Neuanfang

Obermaat Tim U. musste nach einem schweren Motorradunfall seine Berufsausbildung abbrechen, da die Genesungszeit und das Laufen lernen sehr lange Zeit in Anspruch nehmen wird. Zu allem Unglück verringerte sich dadurch auch sein Einkommen und auch die Krankenversicherung wurde sehr teuer.
Um beruflich nach seiner Bundeswehrzeit doch noch Anschluss zu finden, erleichterte das Bundeswehr-Sozialwerk mit einer Finanzspritze den Start hierfür.

 

 

Überraschung gelungen!

(v.l.n.r.) Sozialarbeiterin Gau, StUffz Winter sowie OStFw Stegmann von der Regionalstelle Bad Reichenhall

Soforthilfe für Stabsunteroffizier Winter

 

Auf Initiative der Sozialarbeiterin beim BwDLZ Bad Reichenhall, Frau Mareike Gau, konnte StUffz Viktor Winter vom Eins-/AusbZ TrgtWes 230 mit 800,00 Euro unterstützt werden.

Der Gesundheitszustand seines Sohnes Milan fordert monatlich erhebliche Kosten, die von der Krankenkasse seiner Ehefrau nicht übernommen werden. Dies belastet die finanzielle Situation der jungen Familie erheblich.

Gemeinsam mit dem örtlichen Regionalstellenleiter, OStFw Thomas Stegmann, überraschte Frau Gau am 14. April 2015 StUffz Winter in dessen Büro und übergab die Soforthilfe aus der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“.

StUffz Winter war sichtlich gerührt und bedankte sich herzlich bei allen, die zu dieser Unterstützung beigetragen hatten.

 

T. S. 23.04.2015

Gutschein für Erholungsaufenthalt übergeben

v.l. ROI Woelke, Hptm Hartung, RAmtm Buchfink

Hilfe für Alleinerziehenden

 

Hauptmann Frank Hartung aus Munster, der beim Jägerbataillon 91 in Rotenburg stationiert ist, wandte sich aus psychosozialen Gründen an den Sozialdienst in Rotenburg. 

Hptm H. ist alleinerziehender Vater und für seine beiden Kinder verantwortlich. Seine Tochter befindet sich in der Ausbildung  und der Sohn ist noch schulpflichtig.

Nachdem er von der Ehefrau verlassen wurde, sind alle psychosozialen Belastungen auf ihn übergegangen.

Für eine Auszeit vom Alltag hat das Bundeswehr-Sozialwerk einen siebentägigen Erholungsgutschein gewährt.

Hauptmann Hartung möchte sich für die Unterstützung herzlich bedanken.

 

 

G. B., 16.04.2015

Plötzlich ganz allein

Junger Familienvater stirbt plötzlich und unerwartet

Am 16. Dezember letzten Jahres verstarb völlig unerwartet RHS Tobias F. im Alter von nur 34 Jahren vor den Augen seiner Familie. Er hinterließ seine Ehefrau und zwei Kinder im Alter von sechs und vier Jahren. Neben der seelischen Belastung und der Betreuung der Kinder muss Frau F. sich auch um die monatlichen Abzahlungen für eine Immobilie kümmern. Durch den Sozialdienst Mainz, RAmtm Ulrich Gabel, erfuhr das BwSW von der schwierigen Situation der Familie. Mitte März besuchte KptLt Rolf Urner, Bereichsgeschäftsführer West, die Familie und übergab einen Reisegutschein  für einen zweiwöchigen Familienurlaub in einem Haus des BwSW nach Wahl. Für die Zukunft wünschen wir der Familie alles Gute.

R.U., 07.04.2015

Ausbildung kann fortgesetzt werden

BwSW gewährt Unterstützung für Kinderbetreuungskosten

Das BwSW hat eine Bundeswehrangehörige, die die Ausbildung zum „Mittleren Verwaltungsdienst“ absolviert mit einem Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro unterstützt. Dadurch wird der Beamtin die Teilnahme am Abschlusslehrgang „Mittlerer Verwaltungsdienst“ in Berlin ermöglicht. Der Zuschuss wird für die zusätzlichen Kosten für die Betreuung ihres Sohnes in einer Kindertageseinrichtung benötigt.

Sabine Bastek, Beauftragte Vereinbarkeit Familie und Beruf/Dienst Bw, bedankte sich persönlich in einem Schreiben an den Bundesvorsitzenden. Auszug: „…Für diese großzügige, unbürokratische Unterstützung möchte ich Ihnen an dieser Stelle persönlich meinen ganz herzlichen Dank aussprechen. Fälle wie dieser unterstreichen die Wichtigkeit der Arbeit des Bundeswehr-Sozialwerks, nämlich auch dann zu helfen, wenn die geltende Rechtslage – hier das BGleiG sowie die ergänzenden Erlasse – eine Erstattung von Kinderbetreuungskosten während der Ausbildung nicht vorsieht. Vor diesem Hintergrund möchte ich nochmals betonen, wie sehr ich die Tätigkeit des Bundeswehr-Sozialwerks schätze, für die ich Ihnen auch weiterhin viel Erfolg wünsche….“

B.C., 20.03.2015

Zur finanziellen Notlage kam der Handgelenksbruch

Sozialwerk unterstützt junge Familie in misslicher Lebenslage

Kaum glücklich Mutter eines gesunden Kindes geworden, erlitt die Ehefrau eines jungen Soldaten aus Koblenz einen komplizierten Handgelenksbruch, der die Pflege und Betreuung des Säuglings ohne Unterstützung fast unmöglich machte. Da weder Eltern noch Schwiegereltern des Paares in greifbarer Nähe wohnen und der Urlaub des Soldaten schnell aufgebraucht war, musste auf eine gewerbliche Hilfeleistung zurückgegriffen werden. Diese missliche Lebenslage, in der sich die Familie aufgrund des Umzuges nach Koblenz und anderer unvorhergesehenen finanziellen Schwierigkeiten befand, wurde durch die zuständige Sozialberaterin an das BwSW herangetragen. Die Notlage erkennend, unterstützte das BwSW die junge Familie aus der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“. So händigte ein Mitglied des Bereichsvorstandes West des BwSW der dankbaren Familie Anfang März 2015 einen Scheck über 1.000 Euro aus.

St.L, 16.03.2015

Am Ende der Kräfte und Finanzen angelangt

BwSW greift finanziell unter die Arme

Eine junge Soldatin aus Koblenz wurde während ihrer Schwangerschaft vom werdenden Kindsvater alleine gelassen. Auch bei ihren Eltern fand die junge Frau keine Hilfe. Ohne Geld regelrecht vor die Tür gesetzt, bezog sie gemeinsam mit ihrer Schwester, die sich noch in Ausbildung befindet, eine kleine Wohnung. Die zuständige Sozialberaterin des BwDLZ Koblenz kümmerte sich in liebevoller Weise um die Soldatin und bat das BwSW um die notwendige Unterstützung.

Das Sozialwerk sagte nach Prüfung der wirtschaftlichen Lage eine schnelle und unbürokratische Unterstützung aus der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ zu. Gemeinsam mit der Sozialberaterin überreichte ein Mitglied des Bereichsvorstandes West des BwSW der überraschten jungen Frau im Februar 2015 einen Scheck über 1.000 Euro, für den sie sich bei allen Beteiligten sehr bedankte.

St.L., 11.03.2015

Nach langem Leidensweg soll die Sonne wieder scheinen

BwSW unterstützt mit einem Reisegutschein

Bei der Verlobten eines jungen Soldaten wurde eine Krebserkrankung diagnostiziert. Aus Sorge um sie beendete er mit Zustimmung seiner Vorgesetzten vorzeitig seinen Auslandseinsatz, um ihr zur Seite zu stehen und sie umfangreich zu unterstützen. Neben den krankheitsbedingten Sorgen kommen finanzielle Sorgen dazu. Das junge Paar durchlebt eine schwere Zeit und wird von der zuständigen Sozialberaterin des BwDLZ Koblenz, die das BwSW auf den Sachverhalt aufmerksam machte, in vorbildlicher Weise begleitet und unterstützt.

Damit auch für das junge Paar die Sonne wieder scheint, lädt die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ die beiden zu einem gemeinsamen Urlaub für zwei Wochen in ein Haus oder Hotel des Sozialwerks ein. Zusammen mit der Sozialberaterin überreichte ein Mitglied des Bereichsvorstandes West des BwSW dem dankbaren und freundlichen Paar Ende Februar den Reisegutschein.

St.L., 11.03.2015

Hilfe für einen Helfer

Pfarrhelferin Angelika Urfels, Militärpfarrer Weihmann, StUffz Arp, OstFw Rousseau (©Militärseelsorge)

Soldat aus Boostedt erhält Unterstützung nach selbstloser Tat

Boostedt - Im Februar 2015 leistete StUffz Alexander Arp vom Boostedter Logistikbataillon 162 bei einem Unfall Erste Hilfe. Ohne zu zögern wendete er das an, was er bei seiner Ausbildung als Soldat gelernt hatte. „Das ist doch selbstverständlich!“, kommentierte er seinen Einsatz. Trotzdem machten ihm die Bilder, die ein schwerer Verkehrsunfall mit sich bringt, zu schaffen.

In bewährter Zusammenarbeit zwischen Militärseelsorge, dem BwSW und dessen Ansprechpartner am Standort Boostedt, OStFw Holger Rousseau, war es möglich, dem engagierten Soldaten eine Unterstützung nach seinem Einsatz am Unfallort zukommen zu lassen.

Im Auftrag des BwSW überreichte Militärpfarrer Jan-Dirk Weihmann am 3. März einen Reisegutschein, den StUffz Arp gemeinsam mit seiner Partnerin in einem Haus des Sozialwerks einlösen kann. Die Überraschung bei dem so geehrten Soldaten war groß. Er plant, sich zukünftig als Mitglied im BwSW zu engagieren, um durch seinen Mitgliedsbeitrag auch anderen Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien dieselbe Unterstützung zu ermöglichen.

J.-D.W., 06.03.2015

Familie von Krankenversicherung enttäuscht

Spendenübergabe

BwSW hilft in schwieriger familiärer Situation

Eine fünfköpfige Familie versucht seit geraumer Zeit, für den schwerbehinderten 14-jährigen Sohn den Einbau eines Deckenliftsystems von der Krankenversicherung genehmigt zu bekommen.
Die Versicherung verweigerte die finanzielle Unterstützung. Gemeinsam mit Sozialberaterin Jutta Kreth, die das BwSW auf die schlimme Lage aufmerksam machte, konnte schnell und unbürokratisch geholfen werden.
Hptm Jörg Lübke, Bereichsgeschäftsführer Nord, händigte dem Ehepaar am 16. Dezember letzten Jahres einen Scheck über 3.000 Euro aus, verbunden mit einem Reisegutschein für die Familie, so dass die schwierige familiäre Situation sich nun wesentlich entspannter darstellt.
Wir wünschen der Familie alles Gute!

J.K., 19.01.2015

Tue Gutes und rede darüber!

Oberstlt Kisro, ROI Udo Woelke, Sozialberater BwDLZ Rotenburg/Wümme, OFw d.R. Müller, RAmtm Karl-Heinz Buchfink, Sozialdienst BwDLZ Rotenburg/Wümme, RAR Dietmar Warwas (v.l.n.r.)

Einsatzsoldat unbürokratisch geholfen

Am 17. November letzten Jahres übergaben Oberstlt Ulrich Kisro, Regionalstellenleiter Osterholz-Scharmbeck, und RAR Dietmar Warwas, Beisitzer in der Regionalstelle, einen Scheck in Höhe von 200 Euro an OFw d.R. Stefan Müller aufgrund einsatzbedingter Erkrankungen. Zusätzlich händigten sie ihm einen Gutschein für eine 10-tägige Reise in ein Haus oder Hotel des BwSW aus. Vertreter vom Sozialdienst des BwDLZ Rotenburg/Wümme begleiteten die Scheckübergabe.
Wir wünschen OFw d.R. Müller baldige Genesung und alles erdenklich Gute!

U.K., 15.01.2015

 

 

Ein Sturz kann alles verändern

Scheckübergabe: Manfred Sailer, Herr Hauer, StFw Pfeiffer (v.l.n.r.)

BwSW bezuschusst Treppenlift

Amberg - Durch den Sozialdienst des BwDLZ Amberg wurde das Bundeswehr-Sozialwerk auf die Lebenssituation von Herrn Hauer aufmerksam gemacht, der vor einem Jahr so unglücklich stürzte, dass er sich seitdem nur noch im Rollstuhl fortbewegen kann. Um ein gewisses Maß an Beweglichkeit innerhalb des Hauses zu erreichen, ist ein rollstuhlgerechter Umbau seines Hauses notwendig. Das BwSW bezuschusst den Einbau eines Lifts mit 3.000 Euro. Den Scheck übergaben Regionalstellenleiter StFw Günter Pfeiffer zusammen mit Manfred Sailer, Sozialberater beim BwDLZ Amberg.

H.W., 13.01.2015

In der Sehfähigkeit stark beeinträchtigt

RAR Dietmar Warwas, RHS‘in Birgit Engelmann von der Schwerbehindertenvertretung des BwDLZ Schwanewede, Karola Mundt mit ihrem Hund Lilly, ROI Udo Woelke, Sozialarbeiter des BwDLZ Rothenburg/Wümme (v.l.n.r.)

500 Euro für neue Brille

Am 13. Oktober 2014 überreichte in Schwanewede der Beisitzer der Regionalstelle 2008, RAR Dietmar Warwas, einen Scheck in Höhe von 500 Euro an Karola Mundt.
Karola Mundt ist in ihrer Sehfähigkeit stark beeinträchtigt. Das BwSW ermöglicht ihr mit der Geldspende den Kauf einer neuen Brille.

U.K., 01.12.2014

 

 

 

 

 

 

Entwicklung und Erziehung der Tochter nur wenig erlebt

Tina T. und Uwe Hoffmann

Reisegutschein des BwSW soll helfen, wieder zueinander zu finden

Tina T. hat bereits viel erlebt, aber leider viel zu wenig Zeit mit ihrer sechsjährigen Tochter verbringen können. Mit 18 Jahren ist sie Mutter geworden und mit 20 Jahren war sie aufgrund der Trennung vom Kindesvater nahezu alleine für Entwicklung und Erziehung der Tochter verantwortlich. Bis zum Eintritt in die Bundeswehr im Jahr 2013 hatte sie aufgrund beruflicher Verpflichtungen (mit Selbstständigkeiten und Schichtdienst) relativ wenig Zeit, um ihren Erziehungsauftrag nachzukommen. Ihre Mutter hat sie dabei viel unterstützt.

In den Zeiten der Allgemeinen Grundausbildung, des Feldwebel-Anwärterlehrgangs und des Feldwebellehrgangs hat sie ihre Tochter nur an den Wochenenden sehen können. Tina T. hat wesentliche kindliche Prägephasen der eigenen Tochter nur wenig erleben können.

Seit Mitte 2014 versucht Tina T. nun, endgültig an ihrem Standort sesshaft zu werden, da für die Tochter nun auch das Abenteuer Schule begonnen hat. Sie und ihre Tochter versuchen nun in Ruhe neu beginnen zu können. Beide müssen das Zusammenleben neu lernen. Aufgrund eines finanziellen Engpasses hat der zuständige Sozialarbeiter der Bundeswehr, Samed Abu Ghazaleh, einen einwöchigen Urlaub für Tina T. und ihre Tochter beim BwSW beantragt. Beide sollen die Möglichkeit bekommen, entspannt und ohne Zeitdruck wieder fest zueinander zu finden. Der zuständige Regionalstellenleiter des BwSW, Uwe Hoffmann, hatte Tina T. den Gutschein im Beisein von Samed Abu Ghazaleh am Standort übergeben.

S.G., 24.10.2014

Auszeit für die Familie

Birgit Dörfel (m.) überreicht den Reisegutschein an die Familie

Reisegutschein für junge Soldatenfamilie

Frankenberg –
Das Licht durchaus auch Schatten mit sich bringen kann, musste Mitte dieses Jahres eine junge Familie aus Sachsen erfahren. Auf die schöne Nachricht über die Schwangerschaft mit dem dritten Kind folgten auch große Sorgen. Bereits die letzte Schwangerschaft verlief kritisch und die gesundheitlichen Probleme tauchten nun erneut auf. Die sehr bescheidenen Lebensverhältnisse der noch vierköpfigen Familie lassen bereits jetzt keine Extras zu. Besonders erschwert wird die ohnehin nicht einfache Lage dadurch, dass der alleinverdienende Familienvater – Stabsunteroffizier der Bundeswehr – in Koblenz stationiert ist und lediglich am Wochenende unterstützen kann.

Auf Antrag des Sozialdienstes Dresden war das BwSW sofort bereit, der jungen Familie mit einem Erholungsgutschein etwas Gutes zu tun. Nun können die vier, trotz ihrer beschränkten Mittel, vor Geburt des dritten Kindes noch einmal dem schwierigen Alltag entfliehen und zwei gemeinsame und erholsame Wochen in einem unserer Häuser verbringen.

Unsere Regionalstellenleiterin Frankenberg, Birgit Dörfel, hat der genauso überraschten wie dankbaren Familie den Reisegutschein übergeben und sie in einem Gespräch auch gleich über unser Leistungsspektrum unterrichtet. Überzeugungsarbeit musste da keine geleistet werden, am Ende des Treffens hielt Frau Dörfel eine Beitrittserklärung zum BwSW der jungen Familie in den Händen.

S.K., 20.10.2014

Unverschuldet in Notlage geraten

OStFw Hentschel (l.), HptGefr Hacunda (m.) und Thomas Hahn

BwSW hilft schnell und unbürokratisch

llkirch-Grafenstaden - HptGefr Jan Hacunda von der 3. Kompanie des Jägerbataillons 291 in Illkirch-Grafenstaden ist aufgrund familiärer Probleme in eine schwierige Notlage geraten und wurde vom Sozialarbeiter desSozialdienst es des BwDLZ Bruchsal, Thomas Hahn, in einem persönlichen Gespräch beraten. Das BwSW erfuhr so von dem Fall und konnte schnell unbürokratische Hilfe leisten. Der Regionalstellenleiter des BwSW in Bruchsal, OStFw Torsten  Hentschel, und Thomas Hahn übergaben dem HptGefr eine Spende in Höhe von 1.860 Euro. Sichtlich erfreut von der schnellen Hilfe bedankte sich HptGefr Hacunda bei den Überbringern der guten Nachricht.

Th.H./C.Z., 17.10.2014

Reisegutschein übergeben

Freute sich über den Reisegutschein: HptFw Matthias Schmidt (m.), hier zusammen mit seinem Kompaniechef (l.) und Sozialarbeiter Hahn.

BwSW hilft schnell und unbürokratisch

Zweibrücken - Durch den Kompaniechef der Luftlandeaufklärungskompanie 260 in Zweibrücken wurde Thomas Hahn, Sozialarbeiter des Sozialdienstes beim BwDLZ Bruchsal, über eine starke familiäre Belastung der Familie Schmidt, bedingt durch die schwere Erkrankung des 4-jährigen Sohnes und der damit verbundenen stationären Krankenhausbehandlung, informiert. In diesem Fall konnte das Bundeswehr-Sozialwerk schnell und unbürokratisch durch die Bereitstellung eines Reisegutscheines zur Entspannung der familiären Situation beitragen. Wir wünschen der Familie alles Gute.

T.H., 09.10.2014

Martyrium an Bürokratie und emotionale Niederschläge

Familie Tomelzik mit MdB Detlev Pilger (r.)

Reisegutschein des BwSW soll junger Familie eine Auszeit verschaffen

Ochtendung - HptBtsm Michael Tomelzik war Soldat auf Zeit und erkrankte im Auslandseinsatz in Afghanistan an Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS). Besonders schlimm war die Situation für die junge Familie, da er bereits aus der Bundeswehr ausgeschieden war, sich in einer Ausbildung weit entfernt von der Familie befand und nicht mehr auf die PTBS-erfahrenen Bundeswehrärzte zurückgreifen konnte. Somit dauerte es sehr lange, bis die Erkrankung sicher diagnostiziert wurde und mit der Therapie begonnen werden konnte. Seither durchlebt die Familie ein Martyrium an Bürokratie und emotionalen Niederschlägen, die die Familie außergewöhnlich belastet. Mittlerweile ist Michael Tomelzik auf dem Weg der Besserung und leistet seit kurzem sogar wieder Dienst. Über seine Anträge wurde bislang jedoch noch nicht entschieden.

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger (SPD), der einen persönlichen, direkten Eindruck über die Situation eines an PTBS erkrankten Soldaten gewinnen konnte, überreichte Stefan Leist vom Bereichsvorstand West der ganzen Familie im Namen des BwSW am 16. September einen Reisegutschein in ein Haus oder Hotel des BwSW mit der freundlichen Bitte, während dieser zweiwöchigen Auszeit die Seele baumeln zu lassen, neue Kraft zu schöpfen und eine unbeschwerte Zeit zu genießen.

Familie Tomelzik bedankte sich recht herzlich und wünscht allen anderen Betroffenen und deren Familien ganz viel Kraft, Zuversicht, vor allem aber Durchhaltevermögen.

S.L., 26.09.2014

Erholung von Strapazen

Mathias Zarnoch (r.) übergibt den Reisegutschein an das Ehepaar Baalmann

Hilfe für Familie Baalmann

Eine besondere Freude konnte das BwSW in diesen Tagen seinem Mitglied Günter Baalmann bereiten, der in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg im Unternehmerbetrieb eingesetzt ist.

Noch immer von einer schweren Krankheit gezeichnet, konnten er und seine Frau Silke für sich und die beiden Kinder aus den Händen vom Informationsbeauftragten des BwSW, Mathias Zarnoch, einen Reisegutschein des BwSW entgegennehmen. Dieser ermöglicht es ihnen, sich in einem Haus des Sozialwerks für eine Woche von den Strapazen der letzten Monate zu erholen.

Das BwSW und alle Bediensteten der JVA Oldenburg wünschen Günter Baalmann alles Gute und baldige Genesung.

M.Z., 18.09.2014

500 Euro für neuen Talker

Familie Schlüter freut sich über die Unterstützung

Neue Technik hilft Kaja, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren

Am 3. September überreichte OStFw Stefan Sievers von der Bereichsgeschäftsführung Nord einen Scheck über 500 Euro an Familie Schlüter, um für Tochter Kaja einen neuen Talker zu kaufen. Kaja ist seit Geburt sprachbehindert und mit dem neuen Gerät hat sie die Möglichkeit, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Das neue Gerät wird jetzt schnellstens gekauft, so die Aussage Ihrer Eltern, die sich herzlich für die Unterstützung bedankten.

St.S., 12.09.2014

Tödlicher Verkehrsunfall

Yvonne Bovi (l.) und Familie M.-Timmermanns

Familienvater hinterlässt Frau und drei Kinder

Düsseldorf - Auf dem Weg zu einer Wehrübung im März verunglückte Oberstleutnant d.R. Timmermanns bei einem tragischen Verkehrsunfall tödlich. Er hinterließ eine Ehefrau und drei Kinder im Alter von acht, zehn und zwölf Jahren. Frau M.-Timmermanns ist seitdem für die ganze Familie allein verantwortlich. Als das Bundeswehr-Sozialwerk vom tragischen Tod des Familienvaters erfuhr, schaltete man sofort den zuständigen Sozialdienst ein.

Im August überreichten Yvonne Bovi vom Sozialdienst in Düsseldorf und KptLt Rolf Urner, Bereichsgeschäftsführer West, der Familie einen Urlaubsgutschein für zwei Wochen in einem Haus des BwSW nach Wahl. Frau M.-Timmermanns und ihre Kinder waren überglücklich und vergossen vor Freude auch ein paar Tränen. Wir wünschen der Familie für die Zukunft alles Gute und einen schönen Urlaub.

R.U., 26.08.2014

Erholungsgutschein übergeben

OStFw Deichmann, OStGefr Walther, Oberstlt Albrecht (v.l.n.r.)

Kraft tanken nach jahrelangem Rechtsstreit

Prenzlau - Am 16. Juni wurde gemeinsam durch den Betreuungsstellenleiter des Standorts Prenzlau, OStFw Uwe Deichmann, und den Kommandeur des Fernmeldebataillons 610, Oberstlt Markus Albrecht, ein Erholungsgutschein des BwSW für einen zweiwöchigen Urlaub in einem Haus des Sozialwerks für zwei Erwachsene und ein Kind an den OStGefr David Walther übergeben. Initiert wurde dies von Grietje Löffler vom Sozialdienst Potsdam.

Nach einem jahrelangen kräftezehrenden Rechtsstreit zwischen den Eltern gelang es, das Aufenthaltsbestimmungsrecht des Kindes OStGefr Walther zuzusprechen. Dazu wurde eine Versetzung in den Raum Prenzlau realisiert, das elterliche Wohnhaus umgebaut und ein Kindergarten gefunden, der die Entwicklungsrückstände der Tochter berücksichtigt.

Die Familie hat nach dieser anstrengenden Zeit nun Gelegenheit, sich in einem Haus des BwSW zu erholen und weiter zusammenzuwachsen. Wir wünschen der jungen Familie alles Gute!

V.H., 07.07.2014

Auszeit für die Familie

Erholungsgutschein geht nach Erfurt

Erfurt – Die Belastungen häufiger Auslandseinsätze wirken sich oft nicht nur auf unsere Soldaten, sondern auch auf die daheimgebliebenen Familien aus. Infolge der häufigen einsatzbedingten Abwesenheiten ist die gesamte Familie eines Hauptfeldwebels aus Erfurt in eine schwierige persönliche Situation geraten. Über den zuständigen Sozialdienst hat das BwSW von diesem Fall Kenntnis erhalten und entschieden, unbürokratisch zu helfen, damit sich das Ehepaar mit seinen drei Kindern eine Auszeit gönnen und wieder Kraft auftanken kann.

Matina Sparbrod, Regionalstellenleiterin Erfurt und Mitglied des Bereichsvorstandes Ost, hat sich am 23. Mai mit dem Soldaten sowie seinen Vorgesetzten getroffen und übergab einen Erholungsgutschein für einen zweiwöchigen Urlaub der ganzen Familie in einem unserer Häuser. Sie nutzte dabei auch die Gelegenheit, alle Anwesenden über Ziele und Aufgaben des BwSW aufzuklären und unser Leistungsspektrum zu erläutern. Beeindruckt vom Engagement und den Möglichkeiten des BwSW sprach sich der „Spieß“ für einen Ausbau der Zusammenarbeit zwischen der Kompanie und der Regionalstelle Erfurt aus.

M.S.,03.07.2014

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