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Liebe, Freundlichkeit und Herzlichkeit

Große Freude: GenLt Schelzig übergibt dem Bundeswehr Sozialwerk 15.000 Euro Spenden aus der PCA-Aktion (Quelle: Bundeswehr/Hannemann)

Großzügige Spenden für „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW”

Bad Saarow - Aufgeregtes Flüstern, helles Kinderlachen und gespannte Gesichter prägen am Nachmittag des 29. Juli den Besuchertag der Behindertenfreizeit des Bundeswehr Sozialwerks am Scharmützelsee. Mittendrin der Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, GenLt Peter Schelzig. Er war gekommen, um das Projekt persönlich zu unterstützen und einen Spendenscheck über 15.000 Euro an das BwSW zu übergeben.

Zwei Wochen lang erleben 25 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zwischen acht und 28 Jahren im brandenburgischen Bad Saarow Sommerferien der besonderen Art. Die Teilnehmer der Behindertenfreizeit der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ mit unterschiedlich schweren geistigen und körperlichen Behinderungen werden für die Dauer der Ferien von einem eigenen Betreuer begleitet. Diese individuelle Betreuung ermöglicht den Teilnehmern das Erleben der Freizeit in ihrem eigenen Tempo. Den „Sorgenkindern“ wird viel geboten in diesen zwei Wochen: Fasching, Piratenfest, Fahren mit der Bimmelbahn und ein Ausflug in den Spreewald mit einer Kahntour sind da nur einige Beispiele.

Ausgelassene Ferien

Mit Spaß dabei: Zwei Teilnehmer der Behindertenfreizeit freuen sich auf ihren Auftritt bei der "Mini-Playbackshow" (Quelle: Bundeswehr/Hannemann)

 

Am lang ersehnten Besuchertag werden Gäste, langjährige Begleiter und wohlwollende Spender begrüßt. Auch Peter Schelzig, Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, ist gekommen. Dem Generalleutnant ist wichtig, dass das Bundeswehr Sozialwerk und dessen aufopfernde Arbeit bekannter werden. „Man muss diese Freude hier einfach gesehen haben, um zu verstehen, dass jeder Euro gut angelegt ist. Dies ist eine tolle Geschichte für die Teilnehmer“, sagt Schelzig. Bei Kaffee, Kakao und Kuchen kommen alle schnell ins Gespräch. Es wird gelacht, gekuschelt und geklatscht. Die Teilnehmer haben in den vergangenen Tagen hingebungsvoll ein Programm vorbereitet und ihre „Mini-Playback-Show“ mit Tanz, Gesang und Magie begeistert die Gäste sofort.

 




Spenden durch Sport

Finanziert werden diese Freizeiten ausschließlich aus Spenden. Einer der Höhepunkte des Tages ist deswegen traditionell die Übergabe der mit Hilfe der durch die Presidential Champions Award-Initiative (PCA) gesammelten Spenden an das Bundeswehr Sozialwerk. Beim PCA handelt es sich um die Förderung sportlicher Aktivitäten für Jedermann. Für das Treiben von Sport erhält man Punkte und diese werden dann mit einer Auszeichnung in den Stufen Bronze, Silber, Gold und Platin belohnt. In diesem Jahr konnten durch die Teilnahmegebühren an der PCA-Initiative 15.000 Euro gesammelt werden. Schelzig, der Schirmherr der Initiative ist, übergab persönlich den Spendenscheck an MinR Stefan Schäfer, Bereichsvorsitzender Ost des Bundeswehr Sozialwerks. „Ich hoffe, dass dies ein Grundstock ist, diese Veranstaltung im nächsten Jahr wieder zu ermöglichen“, freute sich Schelzig über die hohe Summe.

Kreuze flechten für die gute Sache

Freuten sich über 5.000 Euro von Kreuzelflechter OStFw Niedermüller (m.): GenLt Schelzig (l.) und MinR Schäfer

Ebenfalls mit einem Spendenscheck war OStFw Franz Niedermüller angereist. Seit 2001 flicht er in Handarbeit Kreuze in verschiedenen Größen und Farben. Die Kreuze sind vor allem während der Soldatenwallfahrten nach Lourdes sehr gefragt. Den bisherigen Erlös von insgesamt 20.000 Euro spendete er vollständig an wohltätige Institutionen. 5.000 Euro hat er in diesem Jahr der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ übergeben.

Organisation und Menschen mit Herz

Nach der feierlichen Übergabe der Spenden kamen alle zu einem Gruppenbild zusammen. Dabei fällt sofort die innige Beziehung zwischen den Betreuern und ihren Schützlingen auf. Da sind der geistig und körperlich behinderte 29-jährige Martin und seine Betreuerin, Stabsunteroffizier Peggy Szeski. Die 26-Jährige betont, wie viel Freude ihr die intensive Auseinandersetzung mit ihrem Schützling bereitet. “Die Teilnehmer geben einem so viel Liebe, Freundlichkeit und Herzlichkeit wieder. Ich möchte nichts anderes mehr machen“, sagt die junge Frau, die zuvor bereits ehrenamtlich internationale Jugendfreizeiten begleitete. Neben Soldaten engagieren sich auch zivile Angestellte der Bundeswehr als Betreuer. Viele opfern dafür ihren Jahresurlaub. Dennoch, alle betonen, sie werden im nächsten Jahr wiederkommen.

Anika Wenzel, 30.07.2014

 

 

Lesen Sie in unseren Spendenberichten, wie dank ehrenamtlicher Helfer und Spendern vielen Menschen geholfen werden konnte.

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