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Aktion Zahngold schafft Stiftungsfonds

Die Stiftungsfamilie Bundeswehr-Sozialwerk ist um einen neuen namentlichen Stiftungsfonds reicher: Am 22. Januar 2010 überreichte Winfried Mennemann dem Vorstandsvorsitzenden der Elfie-Wörner-Stiftung, Bernd Henkel (rechts), in Anwesenheit des Bundesgeschäftsführers des BwSW, Wolfgang Scherff (links), einen Scheck über 50.000 Euro, und gründete damit den Stiftungsfonds Zahngold (W. Mennemann) in dieser Stiftung. Diese Zustiftung erhöht dauerhaft das Stiftungsvermögen. Die Stiftungserträge werden zugunsten der Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW regelmäßig ausgeschüttet und ergänzen so „auf immer und ewig“ die vielen Spenden an diese Aktion, die zweckentsprechend zeitnah und in voller Höhe verwendet werden. 

Seit Anfang 1992 sammelt Hauptmann a. D. Winfried Mennemann auf freiwilliger Basis Zahngold von Angehörigen der Bundeswehr, das sie von ihren Zahnärzten nach der Behandlung zur eigenen Nutzung zurückerhalten oder noch von früher zu Hause in der Schublade liegen haben.

Diese Idee hatte er, als er eine längere Behandlung in der Kölner Bw-Zahnstation erfolgreich hinter sich hatte. Was anfangs in Köln mit einem Plakat: 

Aktion Zahngold zugunsten der Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ 

zusehends die Runde machte, setzte sich im Laufe der Jahre im gesamten Bundesgebiet durch. Veröffentlichungen in der Vereinszeitschrift des BwSW brachten schließlich den großen Durchbruch. Der Jahresertrag wurde von Jahr zu Jahr größer. 

Herr Mennemann sammelt das Zahngold und weiteres Altgold bis zu einer bestimmten Gesamtmenge und gibt diese dann in eine Scheideanstalt zur weiteren Bearbeitung. Dort werden die gewonnenen Rohstoffe Feingold, Feinsilber, Platin, Palladium, Rhodium gewogen und deren Wert berechnet; nach Abzug der Scheidekosten ergibt sich der Erlös für unsere Sorgenkinder.

Dieses Geld wird in jährlichen Scheckübergaben/ Überweisungen der „Aktion Sorgenkinder in  Bundeswehrfamilien des BwSW“ zur Verfügung gestellt. Nach 10 Jahren waren 100.000,-- DM zusammengekommen. Im Juli 2005 konnte während einer Behinderten-Ferienfreizeit an die damalige Schirmherrin der Aktion, Elfi Wörner, ein Scheck in Höhe von 21.000,-- Euro übergeben werden. Damit wurde die 100.000,-- Euro Grenze überschritten. Seit Übernahme dieser Schirmherrschaft durch Beate Jung am 14. Juni  2007 war dieser Betrag  auf mittlerweile 150.000 Euro angestiegen. 

Der Bundesvorstand des BwSW hatte im Würdigung des einmaligen Engagements von Frau Wörner für die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ die Elfie-Wörner-Stiftung gegründet. Und in diese wurde nun der „Stiftungsfonds Zahngold (W. Mennemann)“ mit 50.000 Euro eingebracht.

Damit hat Winfried Mennemann mittlerweile Zahngold im Gegenwert von insgesamt stolzen 200.000,-- Euro für unsere Sorgenkinder erwirtschaftet. Für diese großartige Leistung sagen wir ihm und seiner ihn unterstützenden Frau unseren ganz herzlichen Dank. 

Es wird auch weiterhin gesammelt und alle können  dabei helfen. Weitere Auskünfte erteilt gerne: Winfried Mennemann, Heidekaul 13, 50968 Köln, Telefon 0221/384281, E-Mail  mennemann@netcologne.de . 

Das nächste Ziel lautet: 250.000 Euro! 

B.H. 02.03.2010

Lesen Sie in unseren Spendenberichten, wie dank ehrenamtlicher Helfer und Spendern vielen Menschen geholfen werden konnte.

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    »Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien«

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Bundesgeschäftsführer Wolfgang Scherff im Gespräch mit Radio Andernach über die »Aktion Sorgenkinder« des Bundeswehr-Sozialwerk e.V.