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„Wenn Papa lange wegfährt…“

Kristina Dohrn übergibt den Spendenscheck an Oberst a.D. Rondé

Übergabe des Gewinns aus Buchverkauf

Grömitz – Anlässlich der Geburtstagsfeier zum 55-jährigen Bestehen des BwSW im „Haus Seeburg“ am 20. Mai übergab Kristina Dohrn, Autorin des Buches „Wenn Papa lange wegfährt...“, einen Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro an den stv. Bereichsvorsitzenden Nord, Oberst a.D. Michael Rondé. Diese Summe ist der bis jetzt erzielte Gewinn aus dem Verkauf des Buches.

Eigentlich wollte Kristina Dohrn, Ehefrau eines Marineoffiziers, nur eine Geschichte für ihre zwei Kinder schreiben. An eine Veröffentlichung hatte sie zunächst gar nicht gedacht, als sie das Buch schrieb und in Kleinstauflage drucken ließ. Doch alles kam ganz anders.

 

 

„Mein Mann war zu dieser Zeit Kommandant des Schnellbootes S78 OZELOT und musste damals zum zweiten Mal in Folge mit seiner Besatzung in den UNIFIL-Einsatz vor die Küste des Libanons. Ich suchte ein Buch für Kinder aus Soldatenfamilien, welches meinen beiden Kindern die Themen Auslandseinsatz und lange Abwesenheit Ihres Vaters erklären könnte. Ich wollte den beiden hierbei helfen, die Einsatzzeit und die Abwesenheit ihres Vaters besser zu verstehen und zu ertragen. Leider fand ich lediglich einige wenige Bücher, die allerdings eher nicht zu unserer Situation und dem Alter meiner Kinder passten. Also entschloss ich mich kurzerhand, selbst ein passendes Buch für die Kleinsten zu schreiben. Inhaltlich lehnte ich mich hierbei sehr eng an unsere Erfahrungen als Familie aus dem vorherigen Einsatz meines Mannes an. Wie gesagt, ich wollte das Buch eigentlich nur für meine Kinder Amelie und Frederik schreiben“, so Kristina Dohrn zu ihrer Motivation, dieses Buch zu schreiben.

Erzielter Gewinn für unsere Sorgenkinder

Als das Buch schließlich fertig war, erzählte sie anderen Ehefrauen und Müttern mit Bundeswehrhintergrund von ihrem Buch. Sie baten ebenfalls um ein Exemplar für sich und ihre Familien. Das Buch wurde seitdem immer mehr verbreitet und in Kristina Dohrn reifte der Entschluss, den erzielten Gewinn aus dem Verkauf des Buches zu spenden. Schon vor einigen Jahren hatte ihre Tochter für die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ Geld gesammelt. Somit war es für Dohrn naheliegend, den Gewinn dem BwSW zu spenden. 1.500 Euro waren mittlerweile zusammen gekommen.

Stellvertretend für alle Käufer des Buches hob sie die FBZ-Organisation, den Sozialdienst und die Militärpfarrämter der Bundeswehr hervor, die durch große Bestellungen maßgeblich zu dieser Summe beigetragen haben. Nicht unerwähnt lassen wollte sie aber auch die vielen Käufer, die zum Teil deutlich mehr als den Kaufpreis gezahlt oder überwiesen und somit diese Spendenaktion zum Erfolg geführt haben. Ohne die Unterstützung vieler externer Stellen wäre eine solch hohe Summe vermutlich jedoch nicht zusammen gekommen.

Im Namen der Sorgenkinder sagen wir ganz herzlichen Dank für diese Spende!

K.D., 24.06.2015

Hintergrund: „Wenn Papa lange wegfährt…“

Wenn Papa lange wegfährt, ist das oft für die ganze Familie nicht einfach. Besonders für die Kinder ist es schwer zu verstehen, warum Papa nicht da ist.
Es ist die Geschichte der kleinen Amelie und ihres Bruders Frederik, deren Papa Soldat bei der Marine ist und daher oft lange wegfährt. Sie soll Kindern helfen, zu verstehen, dass ihr Papa wiederkommen wird und ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind.

Über die Autorin:
Kristina Dohrn wurde 1982 geboren. Sie ist als Unternehmerin tätig und lebt mit ihrem Ehemann sowie ihren zwei Kindern in Schleswig-Holstein. Die häufige berufliche Abwesenheit ihres Mannes und der daraus resultierende Trennungsschmerz ihrer Kinder, bewegte sie zum Schreiben dieses Buches.

Das Buch kann in jeder Buchhandlung, in Onlineshops oder direkt bei der Autorin (kristina.dohrn(at)web.de) unter Angabe der ISBN 978-3-7357-2308-6 bestellt werden. Bestellungen bei ihr lohnen sich am meisten, da sie die Bücher zum Autorenpreis einkauft. Im Handel kostet es 13,90 Euro.

Lesen Sie in unseren Spendenberichten, wie dank ehrenamtlicher Helfer und Spendern vielen Menschen geholfen werden konnte.

Spendenkonto

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    »Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien«

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