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Der Mann in Brüssel: Generalleutnant Bentler geht in den Ruhestand

GenLt Bentler hat die militärischen Interessen Deutschlands bei der NATO und der EU vertreten. (Quelle: Bundeswehr)

Beim Abschied großzügige Spende an unsere Sorgenkinder

Bonn - GenLt a.D. Markus Bentler, ehemaliger Deutscher Militärischer Vertreter im Militärausschuss der NATO und der EU in Brüssel, wurde am 25. August 2015 auf der Bonner Hardthöhe mit einem Großen Zapfenstreich in den Ruhestand verabschiedet. Er nahm diese Verabschiedung auch zum Anlass, der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ eine Spende von 2.625 Euro zukommen zu lassen. Diese Gelder kamen bei zahlreichen Veranstaltungen im letzten Jahr zusammen, bei denen er auf Gastgeschenke der meist internationalen Gäste verzichtete und stattdessen um eine Spende für die Sorgenkinder gebeten hatte.
 
Drei Jahre lang hat er im Auftrag des Generalinspekteurs der Bundeswehr die militärischen und militärpolitischen Interessen Deutschlands in den Militärausschüssen bei der NATO und der EU vertreten. Sein Auftrag: Als Deutscher Militärischer Vertreter transportierte er die Entscheidungen des Verteidigungsministeriums in die NATO- und EU-Gremien. „Das ist nicht immer einfach, insbesondere weil die Erwartungen an Deutschland so groß sind“, sagt Bentler. Dass sich Deutschland in allen Krisen und Konflikten als zuverlässiger Bündnispartner erweise, bringe der Bundesrepublik viel Anerkennung und Wertschätzung ein. Die Krisen in Osteuropa und im Spannungsbogen von Afghanistan bis zum Maghreb, dem sogenannten „ring of fire“, haben die Amtszeit des NATO- Generals geprägt. Auch die Annexion der Krim und der bewaffnete Konflikt in der Ostukraine zählen dazu.

Fokus: Kollektive Verteidigung

„Die Kollektive Verteidigung tritt nun als Kern der Allianz wieder stärker neben die seit langem gewohnten Operationen zur Bewältigung von Krisen. In der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union haben wir uns der Stärkung der militärischen Komponente gewidmet“, sagt Bentler. Neben strukturellen Reformen seien eine Reihe von sichtbaren Operationen auf den Weg gebracht worden: die EU-Ausbildungsmission in Mali, die Stabilisierungsoperation in der Zentralafrikanischen Republik sowie jüngst die Operation zur Bekämpfung des Menschenschmuggels im Mittelmeer. Laut Bentler werden diese vielfältigen, militärischen Aktivitäten der EU in der Öffentlichkeit allerdings noch viel zu wenig wahrgenommen.

Europa am Scheideweg

Sein Fazit nach vielen Einblicken, die er in Brüssel bekommen hat: „Ich glaube, dass sich Europa an einem Scheideweg befindet“, sagt Bentler. „Wir müssen weiter hart daran arbeiten, der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik mehr Sichtbarkeit, Wirksamkeit und damit Relevanz zu geben.“ Mit dem Ansatz der Vernetzten Sicherheit verfüge die Europäische Union wie keine andere Organisation über das Instrumentarium, um heutige Krisen und Konflikte zu meistern. „Ich bin der festen Überzeugung, dass ein geeintes Europa unsere Bestimmung und unsere Verpflichtung ist“, sagt Bentler.

A.B., 21.09.2015

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