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Univil

v. l. Hermann Michael Schnabel, Herbert Seubert und Johannes Schwarzer bei der Übergabe der Spendengelder für das Bundeswehr-Sozialwerks.

Ein Gemeinschafts-Benefizkonzert der Musikschule Neubiberg und der Universität der Bundeswehr Neubiberg zu Gunsten des Bundeswehr-Sozialwerks.

Aus dem Wunsch heraus, mit Musik etwas zu bewegen, etwas Gutes zu tun, entstand die Idee für "univil". Johannes Schwarzer, Maschinenbaustudent an der Universität Neubiberg und leidenschaftlicher Geiger, und Hermann Michael Schnabel, Leiter der Musikschule, waren sich schnell einig, die Idee eines gemeinschaftlichen Benefizkonzertes in die Tat umzusetzen. Die rund 100 anwesenden Zuhörer konnten einen außergewöhnlichen Konzertabend am 21.11. im Haus der Weiterbildung genießen.

Mit einer festliche Sonate von Georg Friedrich Händel wurde das Konzert eröffnet und stimmte die Zuhörer auf den Konzertabend ein. Mit graziöser Eleganz blies András Kindtner (Trompete), Fachlehrkraft an der Musikschule, mit empfindsamer Begleitung durch Ilse Bethge (Flügel), Fachbereichsleiterin Tasteninstrumente, dieses bezaubernde Stück Musik. Hermann Michael Schnabel (Holzboehmflöte), trat im Duo mit der Verwaltungsangestellten der Musikschule Anita Pfeifenberger (Konzertharfe) auf. Sie spielt seit ihrer Kindheit Harfe und Querflöte. Zusammen interpretierten sie Werke von Johannes Donjon und Marc Berthomieu sowie das Ave Maria von Charles Gounod und verzauberten mit ihrem Vortrag die Zuhörer. Robert Burmeister, Maschinenbaustudent der Universität Neubiberg und leidenschaftlicher Pianist, kam mit Eigenkompositionen, die er mit viel Gefühl vortrug.

Herbert Seubert, der Regionalstellenleiter, stellte in einem interessanten Vortrag das Bundeswehr-Sozialwerk vor und klärte die Zuhörer detailliert über die Spendennutzung auf.

Den zweiten Teil des Konzerts eröffnete Johannes Schwarzer mit der Teufelstrillersonate von Guiseppe Tartini, begleitet von Daniel Weyel, Informatikstudent der Universität Neubiberg. Mit beeindruckender Technik meisterte Johannes Schwarzer fast mühelos die schwierigsten Passagen. András Kindtner folgte nochmals mit einer Version des Karnevals von Venedig. Hier werden dem Solisten zum Lied "Mein Hut, der hat drei Ecken" halsbrecherisch virtuose Variationen abverlangt, die mit Ruhe und rundem Ton im Saal erklangen. Das Konzert beendete das Holzbläserquintett des Luftwaffenmusikkorps 1 Neubiberg. Kein Zufall, denn die Fagottistin arbeitet auch an der Musikschule Neubiberg als Fachlehrkraft. Mit Pachelbel und Mozart ging ein erstaunlicher Konzertabend zu Ende, der Brücken baute und für den guten Zweck über 500,- Euro Spendengelder einbrachte. Ermöglicht wurde dieses Konzert durch die Unterstützung des deutschen Bundeswehrverbandes, der katholischen Militärseelsorge, dem Offizierscasino der Universität der Bundeswehr sowie der Gemeinde Neubiberg.

HM. S. 18.12.2011

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