Home > Aktion Sorgenkinder > Spenden > Konzerte > Konzert in Marpingen

Begeisterndes Konzert in Marpingen

Das HMK Koblenz spielt in der voll besetzten Marpinger Aula (© Gregor Hinsberger)

Heeresmusikkorps Koblenz brilliert und spielt 3.000 Euro für den guten Zweck ein.

Marpingen - Stefan Leist, Mitglied des Bereichsvorstandes West des BwSW und Regionalstellenleiter in Koblenz-Lahnstein brachte das Heeresmusikkorps (HMK) Koblenz erneut in seinen saarländischen Heimatort Marpingen. Nachdem 1995 bereits die Big Band der Bundeswehr und 2005 das Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz sowie 2008 das Luftwaffenmusikkorps 2 aus Karlsruhe in der ausverkauften Aula ein Benefizkonzert gaben, war am 24. März dieses Jahres wieder das HMK Koblenz an der Reihe. Den Erfolg zeigte der voll besetzte Saal erwartungsfreudiger Gäste. Musikliebhaber aus Nah und Fern waren Zeugen, als der Marpinger Bürgermeister Werner Laub das Konzert nach einer Gedenkminute für die beim Absturz der Germanwings-Maschine am Konzerttag umgekommenen Menschen eröffnete und die gute Zusammenarbeit mit dem BwSW, das durch Stefan Leist, einem "Sohn der Gemeinde", und Uwe Sander, den Bereichsvorsitzenden West, vertreten war, lobte.

Souverän und mit hohem Musikwissen

Oberstlt Schütz-Knospe führt das Publikum durch das Konzert (© Gregor Hinsberger)

„Einen bunten Strauß musikalischen Hochgenuss“ versprach die Chefin des HMK Koblenz, Oberstlt Alexandra Schütz-Knospe und legte mit „Wir präsentieren“ von Hans Ailbout dann richtig los. Von „Mercury“ (von der Roost) über „Bilder einer Ausstellung“und „Großes Tor von Kiew“ (beide Mussorgski) sowie „Marche de Soldat“ (Robert Bruce) ging es zu den „Three Celtic Dances“ (Balamages) bis hin zu „Phantom der Oper“ (Webber). Einen ganz besonderen Auftritt hatte OFw Julien Miehe mit seinem wunderbaren Posaunensolo. Den Abschluss bildete ein Medley des weltberühmten Österreichers Udo Jürgens.
Souverän und mit hohem Musikwissen führte Schütz-Knospe mit ihren Musikern das begeisterte Publikum durch den Abend, der nach der obligatorischen Zugabe mit der Deutschen Nationalhymne endete.
Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Bürgermeister Laub bei der Chefin, den Koblenzer Musikern, den Organisatoren und all den vielen Helfern und Unterstützern, hier insbesondere der Kreissparkasse St. Wendel als Sponsor. Ganz besonders dankte er dem Marpinger Publikum, das dem Musikkorps reichlich Applaus spendete.

Wunsch nach Marinemusikkorps

Bürgermeister Laub (l.) übergibt den Spendenscheck an Stefan Leist (© Daniel Ames)

Der Reinerlös des Benefizkonzertes, der am 1. Juni von Bürgermeister Laub symbolisch als Spendenscheck übergeben wurde, kommt zu gleichen Teilen dem BwSW und der Jugendförderung der Musikgemeinschaft Alsweiler-Marpingen zugute. Stefan Leist, der für das Sozialwerk den Scheck entgegen nahm, nutzte die Gelegenheit, darüber zu informieren, wofür das Sozialwerk die Gelder aus der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ verwendet. Darüber hinaus wolle er sich nach angemessener Konzertpause dafür einsetzen, einmal ein Marinemusikkorps nach Marpingen zu bringen, „bevor wir wieder mit der Big Band der Bundeswehr von vorne anfangen.“

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Musikerinnen und Musikern des HMK Koblenz sowie der Chefin, Oberstlt Schütz-Knospe. Dem Kulturdezernenten der Gemeinde Marpingen, Gregor Hinsberger, der sich in hohem Maße und mit außerordentlichem Engagement und Professionalität um die komplette Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Konzerts verdient gemacht hat sowie Bürgermeister Laub, der für die Benefizkonzerte der Musikkorps der Bundeswehr immer ein offenes Ohr hat, gelten ebenfalls ganz besonderer Dank.

St.L., 16.06.2015

Lesen Sie in unseren Spendenberichten, wie dank ehrenamtlicher Helfer und Spendern vielen Menschen geholfen werden konnte.

Spendenkonto

Wir freuen uns über jede Spende von Ihnen für unsere »Aktion Sorgenkinder«. Bitte verwenden Sie nachfolgende Bankverbindung:

Sparkasse Köln/Bonn

IBAN:
DE85 3705 0198 0000 0627 11
SWIFT-BIC:
COLSDE33

  • Verwendungszweck:
    »Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien«

Freie Plätze in den eigenen Häusern und Hotels des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. und einigen Vertragshäusern und -hotels.