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Barockkirche St. Markus in Distelhausen im festlichen Glanz

Die Musiker des Heeresmusikkorps Veitshöchheim spielten in unterschiedlichen Ensembles.

Kleinere Ensembles des sinfonischen Blasorchesters stimmen auf Weihnachten ein

Zu einem Kammerkonzert mit kleineren Ensembles des Heeresmusikkorps Veitshöchheim hatte der örtliche Kirchenbauförderverein in der Barockkirche St. Markus in Distelhausen eingeladen. Die Benefizveranstaltung kam im gleichen Maße der Kirchenrenovierung und der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ zugute: Mit den Worten „Lassen sie sich einstimmen auf das bevorstehende Weihnachtsfest“, freute sich Irmgard Axmann als Vorsitzende des Fördervereins über die Zusage dieser hochkarätigen Musiker des sinfonischen Blasorchesters, der zahlenmäßig größten Besetzung des Musikkorps.

Ebenso wie die Blechbläser überzeugten die Musiker das Publikum in der Barockkirche St. Markus in Distelhausen.

In Vertretung des Schirmherrn und Bürgermeisters Wolfgang Vockel rief Gerhard Baumann dazu auf, sich nach dem Konzert spendabel zu zeigen. Gruß- und Dankesworte sprachen Klaus Niemeyer vom Bereichsvorstand Süd des Bundeswehr-Sozialwerks, und Dekan Gerhard Hauk, der sich – mit einem Augenzwinkern – immer solch volle Kirchenbänke in den Gottesdiensten wünschen würde.

In Vertretung von Oberstleutnant Roland Kahle führte Hauptfeldwebel Thomas Althön als musikalischer Leiter und Moderator durch das rund einstündige Programm. Gleich zum Auftakt demonstrierten Hauptfeldwebel Valerie Henning und ihr Holzbläserquintett mit der populären Ouvertüre der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ die Vielfalt der Klangfarben, die sich mit diesem Arrangement gegenüber einem Orchester nicht zu verstecken brauchte. Kontrastreich wurde der Hit „Let it go“ aus Disneys „Die Eiskönigin“ und später aus dem zweiten Akt von Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ der anrührende „Abendsegen“ interpretiert, wobei die Gesangsstimmen als Melodielinien vom Ensemble besonders zart und durchscheinend umgesetzt wurden.

Weihnachtliche Stimmung für den guten Zweck: Der Konzerterlös wurde für die Kirchenrenovierung und die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ eingenommen.

Das musikalische Potential eines Klarinettenquartetts schöpfte Thomas Althön mit dem „Rondo alla Turca“ (Türkischer Marsch) von Mozart voll aus. Mit dem Schlagzeug als Ersatz für eine Tanzformation ging es mit „The Lord oft the dance“ sehr flott und weltlich zu, bis dann mit dem charmant vorgetragenen „We wish you a merry Christmas“ wieder an die nahenden Festtage erinnert wurde. Das eindrucksvollste Klangvolumen entfalteten Hauptfeldwebel Bernhard Müßig und seine zehn Blechbläser schon beim feierlichen Auftakt mit Giovanni Gabrielis „Canzon septimi toni No.2“; komponiert am Ende des 16. Jahrhunderts für die Markuskirche des venezianischen Dogen. Im Kontrast zu dieser ostentativen Klangpracht überraschte das Ensemble mit „Cortege“ aus der Oper „Mlada“ von Rimsky-Korakov mit stilistischer Vielfalt und Noblesse. „Irish Tune from County Derry“, besser bekannt als „Danny Boy“ war ein melancholischer Ausflug in traditionelle irische Volksmusik. Mit „What a wonderful world“ endete das Kammerkonzert mit einem Arrangement für Blechbläser, das dieses von George David Weiss komponierte und von Louis Armstrong gesungene Lied in seiner ganzen melodisch-satten Harmonie erstrahlen ließ. Aus Sicht der begeisterten Zuhörer war es weniger „wonderful“, dass ihnen mindestens eine Zugabe entging, weil Dekan Hauk vorzeitig zum gemeinsam gesungenen Adventslied "Macht hoch die Tür" aufrief; einem Kirchenlied, das die Blechbläser mit seidenweichen Klangfarben vortrefflich darboten.

31.01.2018

Alle Bilder: Felix Röttger

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