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Das HMK Ulm unter der Leitung von Maj Prock

Von Tschaikowsky bis Abba

Beim Heeresmusikkorps nicht wegzudenken: die Querflöte

Ulmer Heeresmusiker begeistern in Bad Windsheim

Bad Windsheim - Etwa 450 Besucher, 49 Musikerinnen und Musiker, ein Dirigent, zwei Ehrungen, drei Zugaben, minutenlanger Beifall und ein Standkonzert am Anfang – so könnte eine Statistik des 12. Februars im Kur & Kongress-Center in Bad Windsheim aussehen. Das Heeresmusikkorps Ulm war zu Gast in der Kurstadt und versetzte unter der Stabführung von Maj Matthias Prock die Gäste in musikalische Begeisterung.

Begrüßung durch den Spielmanns- und Fanfarenzug Bad Windsheim

 

Und das gleich am Anfang, mit einem Entrée vom Feinsten, wie man es von Musikern dieses Kalibers auch erwarten kann. „Der Marsch der Finnländischen Reiterei“, der traditionelle Marsch der „Hakkapeliten“, der finnischen Reitersoldaten, ist in unseren Breiten seit den Tagen des 30jährigen Krieges bekannt. Die von dem Amerikaner Alfred Reed (1921–2005), geschriebene „Third Suite for Band“ und das von Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893) währen eines Romaufenthalts 1879 komponierte Capriccio Italien, Opus 45, lässt die musikalische Vielseitigkeit der Heeresmusiker aus Ulm hören. Ein vollkommener Musikgenuss war es auch, dem Solisten Reinhard Knopp zuzuhören, der mit dem Tenorsaxophon jazzig/bluesige Töne angeschlagen hat und bei vollkommener Instrumentbeherrschung die Titelmelodie „Skyfall“ des gleichnamigen James-Bond-Thrillers von 2012 interpretierte.

Eine Melodienfolge mit den Superhits von ABBA weckte die Erinnerung an vergangene musikalische Zeiten in den 70er Jahren, als die wohl bekannteste Popgruppe des Planeten sich über „Mamma Mia“, „Waterloo“, „Fernando“ und „Dancing Queen“ zu über 180 Millionen verkauften Schallplatten gesungen hat.

Sofortumschalter sind sie schon, die Heeresmusiker aus Ulm. Gleich nach den vier poppigen Schwedensängern geht es mit dem Freiheitsmarsch, Opus 226, komponiert von Johann Strauß (1804–1849) zurück in die österreichische Geschichte, in das Revolutionsjahr 1848.

Dieter Hummel (m.) und Maj Prock (r.) freuen sich über die Ehrung durch RAR a.D. Barthel

Anschließend gab es dann Standing Ovations und rauschenden Beifall für die Formation. Und drei Zugaben für die Gäste im KKC, wobei man bei der dritten Zugabe gleich stehen bleiben konnte, denn das Heeresmusikkorps spielte mit dem Deutschlandlied die Nationalhymne.

Als Schirmherr des Konzerts fungierte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Der Reinerlös dieses Benefiz-Konzertes in Höhe von 2.021,87 Euro geht an die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“. Traditionsgemäß werden mit einem Teil der Einnahmen allerdings Einrichtungen in den Auftrittsstädten bedacht. So in der Kurstadt der Spielmannszug der Wagnertanzgilde, der sich vor Konzertbeginn mit einem Standkonzert im Foyer schon mal vorab bedankte.

Überdies hat es auch noch zwei besondere Ehrungen gegeben. Dieter Hummel, 1. Kreisvorsitzender des Reservistenverbandes, Kreisgruppe Mittelfranken West und Maj Matthias Prock wurden von RAR a.D. Horst Barthel, Stv. Bereichsvorsitzender Süd des BwSW, für ihre Verdienste um diese Institution ausgezeichnet.

H.H., 08.04.2015

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