Home > Aktion Sorgenkinder > Spenden > Konzerte > Benefizkonzert Mannheim

Musiker des Heeresmusikkorps Koblenz.

Musikalische Virtuosen in Uniform

AbtDir Lang (l.) vom Bereichsvorstand Süd, BwSW- Regionalstellenleiterin Birgit Hiller und Präsident Reifferscheid präsentieren den Spendenscheck.

Heeresmusikkorps Koblenz gibt abwechslungsreiches Benefizkonzert im Bildungszentrum der Bundeswehr in Mannheim

Mannheim - Sie spendeten stehend begeisterten Applaus, nachdem sie alle im Chor „Macht hoch die Tür“ angestimmt hatten. Begeistert reagierten die Zuhörer auf das traditionelle Adventskonzert  am 15. Dezember 2015 im Bildungszentrum der Bundeswehr – und spendabel:  für die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ waren danach 3200,57 € in den Spendenkörbchen, einschließlich 500 € von der Heinrich-Vetter-Stiftung.
Das Konzert ist die letzte Veranstaltung in Mannheim, bei der die Streitkräfte öffentlich in Erscheinung treten. Begründet wurde die Tradition von der früheren Bundesakademie für Wehrverwaltung und Wehrtechnik, aus der das – inzwischen deutlich aufgewertete – Bildungszentrum der Bundeswehr in der Seckenheimer Landstraße hervorgegangen ist.

Präsident Christoph Reifferscheid will das Konzert als Geschenk, als Dank an Partner und – zahlreich anwesende – Neuostheimer Nachbarn verstanden wissen, eine Gelegenheit zum weihnachtlichen Innehalten bieten. Er konnte an diesem Abend so viele Gäste wie schon lange nicht mehr im voll besetzten Forum des Bildungszentrums begrüßen. Aber er lenkte den Blick auch auf jene Soldatinnen und Soldaten, die über die Feiertage im Einsatz sind. „Wir wünschen den Kameradinnen und Kameraden eine gesunde Heimkehr zu ihren Familien“, so der Präsident.

Sehnsucht nach Frieden

Eine bunte Zuhörerschaft lauschte den Klängen der Koblenzer Musiker.

„Die tief angelegte Sehnsucht nach Frieden in uns“ – dafür steht Weihnachten nach den Worten von Pfarrerin Martina Egenlauf-Linner (Thomasgemeinde). Sie wandte sich in ihrem Grußwort gegen jeglichen religiösen Fundamentalismus. Es sei „eine humanitäre Aufgabe, dem Missbrauch der Religion Einhalt zu gebieten“, so die Pfarrerin. Zugleich sei es aber „die Herausforderung unserer Zeit, Flüchtlingen einen würdigen Platz in der Gesellschaft zu bieten“ – denn auch die Eltern von Jesus seien einst Flüchtlinge gewesen.

Dann glaubte man fast, eine Orgel zu hören: mit Präludium und Fuge in c-Moll von Bach gelang es den Holz- und Blechbläsern des Heeresmusikkorps Koblenz fast, dieses riesige Instrument zu imitieren. Doch nicht nur für dieses Stück galt: Oberstlt Alexandra Schütz-Knospe, erste und bisher einzige Chefdirigentin der Bundeswehr, schaffte es, die Zuhörer sowohl mit ungewöhnlicher Programmauswahl als auch besonderer Instrumentierung zu überraschen. Immer wieder bewiesen die Soldatinnen und Soldaten, dass sie versierte musikalische Virtuosen in Uniform sind, ob bei Opernarien von Puccini oder einem weihnachtlichen Medley, ob bei einem Tuba-Quintett oder der Filmmusik aus „Schindlers Liste“. Den Solopart der Violine übernahm dabei HptFw Michael Eder mit der Klarinette. Und bei der Filmmusik aus „Drei Haselnüsse für Aschenputtel“ wippten und summten manche Zuhörer mit.

Zahlreiche Gäste folgten der mittlerweile traditionellen Einladung des Präsidenten, um den schönen Abend mit Getränken und Gebäck sowie netten Gesprächen im Kantinenbereich des Bildungszentrums ausklingen zu lassen.

21.03.201

Lesen Sie in unseren Spendenberichten, wie dank ehrenamtlicher Helfer und Spendern vielen Menschen geholfen werden konnte.

Spendenkonto

Wir freuen uns über jede Spende von Ihnen für unsere »Aktion Sorgenkinder«. Bitte verwenden Sie nachfolgende Bankverbindung:

Sparkasse Köln/Bonn

IBAN:
DE85 3705 0198 0000 0627 11
SWIFT-BIC:
COLSDE33

  • Verwendungszweck:
    »Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien«

Freie Plätze in den eigenen Häusern und Hotels des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. und einigen Vertragshäusern und -hotels.