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Ball des Heeres 2016

Zum ersten Mal nach der Premiere in Berlin im Jahr 2015 hat der Inspekteur des Heeres am 28. Mai im Palais am Funkturm wieder zum Ball des Heeres geladen. Glamourös ging es zu: Festliche Abendgarderoben schmückten die Herren, prächtige Ballkleider die Damen. Ein gelungener Auftakt zum 60. Geburtstag, den das Deutsche Heer in diesem Jahr feiert. Rund 1.500 Gäste folgten der Einladung von Generalleutnant Jörg Vollmer und erlebten einen unvergesslichen Abend.

Allgemeine Impressionen (Quelle: Richter PIZ KdoH)

Unter Blitzlichtgewitter flanierten die internationalen Gäste aus Militär, Politik, Kirche und Gesellschaft über den grünen Teppich in den Ballsaal. „Sie alle geben uns die Ehre und wir sind gerne ihr Gastgeber“, sagte Generalleutnant Vollmer zur Begrüßung sichtlich beeindruckt. Unter den rund 1.500 Gästen waren Dr. Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages und Schirmherr des Balls, der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe, die Abgeordnete des Deutschen Bundestags Heidtrud Henn, der ehemalige Innenminister Brandenburgs und Generalleutnant a. D. Jörg Schönbohm sowie die Verteidigungs- und Heeresattachés aus Frankreich, Großbritannien, Mexico, Chile, Italien sowie aus Peru und Ungarn. Der Inspekteur des Heeres freute sich über die große Resonanz: Dies zeige, dass das Heer mitten in der Gesellschaft stehe. „Denn 60 Jahre Deutsches Heer, das ist auch Partnerschaft mit vielen Freunden und Unterstützern, die uns seit unserer Gründung enge und treue Begleiter sind.“

Flotte Sohle aufs Parkett gelegt

Allgemeine Impressionen (Quelle: Richter PIZ KdoH)

Generalleutnant Vollmer und seine Frau Anette eröffneten gemeinsam mit Offizieren, Offizieranwärtern und Angehörigen der Universität der Bundeswehr München den Ball mit einem Kaiserwalzer. Schnell füllte sich das Parkett und spätestens jetzt wusste es jeder: Das Deutsche Heer kann auch ganz locker das Tanzbein schwingen.
Im Showteil – viele der Tänzer gönnten sich hier eine Pause – stand neben dem Auftritt der Friedrichstadt Dancer vor allem die Musik im Vordergrund. Die Big Band der Bundeswehr und die U.S. Army Europe Band zeigten in einer mitreißenden Show, was sie drauf haben. Gemeinsam und in aufregenden Solostücken bewiesen sie, dass sie zu den Besten gehören. Bei diesen schwungvollen Rhythmen bekam so manches Paar gleich wieder Lust, die Tanzfläche zu erobern.
Wer viel tanzt, bekommt auch irgendwann Hunger. Auch in diesem Fall waren die Gäste bestens versorgt. Die mehrfach preisgekrönte Koch-Nationalmannschaft der Bundeswehr verwöhnte ihre Gaumen mit einem exklusiven Gourmet-Menü: als Vorspeise eine Kartoffelwaffel mit Edelpilzragout, im Hauptgang ein mit Trüffel und Bärlauch gefülltes Rinderröllchen, Weißweinschaum, Erdbeeren und Schokoladensplitter zum Nachtisch. Die nötige Stärkung für die nächste Tanzrunde fiel also sehr edel aus.

Lose für einen guten Zweck

Gruppenbild mit Tombolagewinnern (Quelle: Richter PIZ KdoH)

Großes Interesse fand auch die Tombola. Schließlich gab es attraktive Preise zu gewinnen. Der Hauptpreis war eine zehntägige Schiffsreise entlang der norwegischen Fjorde. Die Loskäufer spekulierten aber auch noch auf andere tolle Gewinne: Eine Titanarmbanduhr, ein iPad Mini, Damenschmuck und ein signiertes Trikot von Hertha BSC gehörten unter anderem zu den begehrten Preisen. Wer bei der Ziehung nicht zu den Gewinnern zählte, konnte sich trotzdem sicher sein, dass er mit seinem Los etwas Gutes getan hatte. Der Erlös aus der Tombola ging zum größten Teil an unser Bundeswehr-Sozialwerk. Insgesamt konnten wir uns über 13.800 Euro freuen, von denen wir 2.000 Euro an die Soldaten und Veteranen Stiftung des Deutschen Bundeswehr Verbandes weiterreichen. Ein besonderes Dankeschön geht dabei an die Firmen, die unsere Tombola großzügig mit Geld- und Sachspenden unterstützt haben.

Inspiriert von den Shows und gestärkt durch die kulinarischen Angebote der Koch-Nationalmannschaft der Bundeswehr wurde bis tief in die Nacht eifrig getanzt. „Wir sind begeistert, was hier geboten wird und welchen Spaß wir auf der Tanzfläche haben“, sagte Oberstabsgefreiter Alexander K., der mit seiner Frau Sara T. erstmals den Ball besuchte.

So wurden Berlin und das Palais am Funkturm für eine Nacht zum Ballsaal des Deutschen Heeres.

Daniel Richter, 20.06.2016

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