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Tanzpaare auf dem Parkett. (©Kehle/PIZ SKB)

Aller guten Dinge sind mindestens drei

GenLt Schelleis eröffnete die Ballnacht. (©Kehle/PIZ SKB)

Ball der Streitkräftebasis jährt sich zum dritten Mal

Bonn - Zum Abschluss des Jahres 2015 ein Highlight: Der Ball der Streitkräftebasis jährt sich zum dritten Mal. Premiere allerdings für GenLt Martin Schelleis, der neue Inspekteur der Streitkräftebasis, der zu diesem gesellschaftlichen Großereignis nun zum ersten Mal geladen hatte. Rund 1.250 Gäste waren seiner Einladung in das Bonner Maritim-Hotel gefolgt und erlebten einen unvergesslichen Abend unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil.

Sein Bundesland ist 2015 das Partnerland des Balles, der zudem unter dem Motto „15 Jahre Streitkräftebasis“ stand. „Aller guten Dinge sind drei – und was drei Mal veranstaltet wird, ist im Rheinland Tradition!“, sagte General Schelleis zur Eröffnung der Veranstaltung. Der letzte Freitag im November als Termin für den Ball der Streitkräftebasis ist somit seit 2013 ein fester, traditioneller Bestandteil im Kalender der Bundeswehr und ihrer Angehörigen.

Bälle verbinden

Niedersachsen ist Patenland der Ballnacht. (©Kehle/PIZ SKB)

Die Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche der Bundeswehr veranstalten in regelmäßigen Abständen Bälle als gesellschaftliche Großveranstaltung. So fand in Rostock zeitgleich der Ball der Marine und in Berlin der Bundespresseball statt. Eine Tradition, in die sich auch die Streitkräftebasis einreiht, um unter ihren Angehörigen die Gemeinschaft und Identität zu fördern, aber auch um den Dank der Streitkräftebasis gegenüber Repräsentanten aus Staat und Gesellschaft, der Wirtschaft, Verbänden sowie Institutionen Ausdruck zu verleihen. Der stellvertretend für Landesvater Weil angereiste Staatsekretär Michael Rüter richtete ein Grußwort Niedersachsens an die Gäste. „Die Angehörigen der Streitkräftebasis fühlen sich zwischen Nordsee und Harz, in Heide und Geest wohl und herzlich aufgenommen“, sagte Rüter.

Zuvor brachte GenLt Schelleis in seiner Rede das Mitgefühl für die Opfer der Terroranschläge von Paris zum Ausdruck. „Das ehrliche Mitgefühl mit den Attentatsopfern und ihren Angehörigen sowie die Verbundenheit mit unseren Kameraden im Einsatz und deren Familien, stehen nicht im Widerspruch zu der Entscheidung, die Bälle hier in Bonn, in Rostock und in Berlin durchzuführen.“ Die Bürger von Paris hätten die Antwort schon gegeben, fuhr Schelleis fort. Sie seien bereits wieder in Cafés gegangen, hätten Musik gemacht und dazu getanzt. „Wir lassen uns nicht unterkriegen!“, rief er den Gästen zu und bezeichnete dies als die richtige Reaktion auf die Geschehnisse.

Die Musik zählt

Musikalische Botschafter aus Euskirchen: Die BigBand der Bundeswehr. (©Kehle/PIZ SKB)

Die als swingende Formation aus Euskirchen bekannte BigBand der Bundeswehr  unter der Leitung von Oberstlt Timor Oliver Chadik führte als „musikalischer Botschafter Deutschlands“ durch den Ball. Im Verlauf des Abends zündeten die Spitzenmusiker ein musikalisches Feuerwerk, das keinen Gast auf seinem Stuhl hielt. „Lieber Herr Oberstleutnant Chadik“, spornte der Inspekteur die Musiker der Big Band zu Beginn an, „Sie und Ihr Team werden mit Ihrem Sound zu einem unvergesslichen Abend beisteuern!“

Und das taten sie dann auch und boten ein breites Repertoire. Man schwang das Tanzbein zu Klassik, Jazz und Rock ’n Roll. Die Sportsoldaten HptGefr Immanuel Kober und StUffz Christopher Schüpferling – zwei der weltbesten Trampolinsportler – sind in bestechender Form und stellten ihre Flugkünste gemeinsam mit OFw Markus Kubicha und Polizeianwärterin Silve Müller zu späterer Stunde vor. Ein Höhepunkt der Ballnacht.

Nicht nur der Ball ein absoluter Gewinn

Stolze Summe für den guten Zweck. (©Kehle/PIZ SKB)

Das Bundeswehr-Sozialwerk sollte ebenfalls von der Ballnacht profitieren. Im Zusammenhang mit der veranstalteten Tombola konnten die Gäste viele außergewöhnliche Preise gewinnen. Urlaubsreisen, wertvolle Uhren, Konzertkarten, Fahrräder, Küchengeräte und unzählige weitere Preise landeten dank einiger Sponsoren in der Lostrommel. Der Erlös kommt der Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ zugute. GenLt Schelleis freute sich, dem Bundesvorsitzenden des BwSW, Peter Niepenberg, einen Scheck in Höhe von 12.115 € überreichen zu können.

R.W., 17.12.2015

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