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Ein Fixstern am Ballhimmel

Gute Musik und ein festlicher Rahmen: Der Ball der Streitkräftebasis. (Quelle: Bundeswehr/Afuzi )

Zum zweiten Mal hatte Vizeadmiral Manfred Nielson zum Ball der Streitkräftebasis geladen. Rund 1.300 Gäste waren am 28. November letzten Jahres dieser Einladung in das Bonner Maritim-Hotel gefolgt und erlebten einen unvergesslichen Abend unter badisch-schwäbischem Einfluss.

Bonn - Schirmherr des Balls der Streitkräftebasis (SKB) war der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann. Das Bundesland hatte die Patenschaft für den Ball übernommen und so präsentierte sich das Maritim in süddeutschem Flair. Insbesondere die kulinarischen Spezialitäten verwöhnten die Tanzpaare. Der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart, Johannes Schmalzl, vertrat in der Ballnacht den Landesvater und drückte in seiner Begrüßungsrede die Verbundenheit der unterschiedlichen Regionen Baden-Württembergs mit den Streitkräften aus.

Eine gute Gelegenheit, „Danke“ zu sagen

Vizeadmiral Nielson begrüßt die Gäste. (Quelle: Bundeswehr/Afuzi)

Ein Ball bietet immer eine gute Gelegenheit des Austauschs zwischen Kameradinnen und Kameraden der SKB, den weiteren Teilstreitkräften sowie Repräsentanten von Politik, Gesellschaft und nicht zuletzt unseren Verbündeten zu pflegen und zu vertiefen. So geschehen auch in Bonn, was den gastgebenden Inspekteur der Streitkräftebasis veranlasste, diesen zweiten Ball als „neuen Fixstern am Bonner Ballhimmel“ zu bezeichnen. VAdm Nielson freute sich sichtlich über den überwältigenden Zuspruch. „Termin, Angebot und Stimmung finden begeisternden Anklang.“ Gegenüber der Premiere im Jahr 2013 hatte die Zahl der Gäste nochmals zugenommen. Der Inspekteur nutzte den Anlass für ein Wort des Dankes an alle Angehörigen seines Organisationsbereiches und lobte die Leistungen des ausgehenden Jahres. Einen besonderen Gruß richtete Nielson an die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz: „Liebe Kameradinnen und Kameraden, wo Ihr auch seid, Ihr macht einen tollen Job für unser Land. Schade, dass Ihr heute nicht bei uns sein könnt. Passt auf Euch auf und kehrt gesund zurück.“

Musikalischer Hochgenuss

Die Profis der Militärmusik gestalteten den musikalischen Rahmen. (Quelle: Bundeswehr/Afuzi )

Zur Unterhaltung der Gäste spielte die Big Band der Bundeswehr auf. Jene swingende Formation aus Euskirchen – unter der Leitung von Oberstlt Christian Weiper – ist bekannt von unzähligen Konzerten und Bällen als „musikalischer Botschafter Deutschlands“. Eigens für den Abend hatten die Musiker den Marsch der Streitkräftebasis zur Ouvertüre neu arrangiert und damit den Ball eröffnet. Im Verlauf des Abends zündeten die Spitzenmusiker ein musikalisches Feuerwerk, das keinen Gast auf seinem Stuhl hielt. Man schwang das Tanzbein zu Klassik, Jazz und Rock ’n Roll. Für Abwechslung sorgte Lisa Hettemer, eine der weltbesten Kunstradfahrerinnen. Ihre Darbietung auf der Tanzfläche riss das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

Für den guten Zweck

VAdm Nielson (r.) übergab den Spendenscheck an den sichtlich erfreuten Bereichsvorsitzenden West des BwSW, Hptm a.D. Uwe Sander. (Quelle: Bundeswehr/Afuzi

 

Das Bundeswehr-Sozialwerk sollte auch von der Ballnacht profitieren. Im Zusammenhang mit der Tombola konnten die Gäste viele außergewöhnliche Preise gewinnen. Urlaubsreisen, wertvolle Uhren, Konzertkarten und vieles mehr landeten dank einiger Sponsoren in der Lostrommel. Der Erlös in Höhe von 13.055 Euro kommt der „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW“ zugute.

Tradition pflegen

Der letzte Freitag im November als Termin für den Ball der Streitkräftebasis wird nach dem Willen Nielsons und des Organisationsteams um Oberst i.G. Hans Kling ein fester Bestandteil im Kalender der kommenden Jahre. Denn Bälle haben eine lange Tradition im Militär als gesellschaftliche Großveranstaltung. In diese Tradition reiht sich die Streitkräftebasis ein, nicht nur um unter ihren Angehörigen die Gemeinschaft und Identität zu fördern, sondern auch um dem Dank der Streitkräftebasis gegenüber Repräsentanten aus Staat und Gesellschaft, der Wirtschaft, Verbänden sowie Institutionen Ausdruck zu verleihen. Dies ist auch dieses Mal vortrefflich gelungen.

PIZ SKB, 08.01.2015

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