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Leistungsbilanz 2008 – 2010, Spendenaktionen 2010

Das Jahr des 50 jährigen Jubiläums des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. war auch für die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW ein erfolgreiches Jahr. Auf fast allen Gebieten konnten die Leistungen 2010 gegenüber dem bereits guten Vorjahr nochmals gesteigert werden. Eine mehr als erfreuliche Bilanz, auf die nachfolgend noch detailliert eingegangen wird.  

Frau Beate Jung, die Schirmherrin der Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des Bundeswehr-Sozialwerks, hat sich dankenswerterweise auch 2010 in hohem Maße engagiert. Sie besuchte die Behindertenfreizeiten der Bereiche Nord in Plön und des Bereiches Ost in Bad Saarow, nahm an vielen Benefizkonzerten teil und besuchte zahlreiche Veranstaltungen großer und kleinerer Spender. Und dieses alles neben ihren umfangreichen sonstigen Verpflichtungen. Frau Jung hat erneut wesentlich zum Erfolg der Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien beigetragen. Dafür gilt ihr der Dank des BwSW.

Auch 2010 haben wieder unzählige Einzelspender, Gruppen, Organisationen, Truppenteile und Dienststellen, aber auch Firmen mit großen und kleinen Spenden dafür gesorgt, dass der Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des Bundeswehr-Sozialwerks die Mittel zufließen, die zur Erfüllung der gesetzten Aufgaben benötigt werden. 

Der größte Teil der Spendengelder floss erneut in die Behindertenfreizeiten. Bedingt durch die zusätzlichen Behindertenfreizeiten, auf die noch eingegangen wird, sind die Ausgaben auf 243.891,91 € gestiegen. Ein Plus von über 52.000,--€. Die Einzelhilfen liegen mit rd. 108.000,-- € nur knapp unter dem Vorjahresniveau.

Hier macht sich die Ende 2005 vom Bundesvorstand beschlossene Erweiterung der Aktion Sorgenkinder auf alle in „Not“ geratenen Bundeswehrangehörigen und ihre Familien, insbesondere wenn diese durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr entstanden ist, bemerkbar. Die Erweiterung des Aufgabenspektrums zeigt sich in der Anzahl der Einzelhilfen, aber auch in der ausgezahlten Geldsumme.

Hierbei ist zu betonen, dass die Aktion Sorgenkinder des Bundeswehr-Sozialwerks die einzige Hilfsorganisation in der Bundeswehr ist, die allen Statusgruppen und ihren Familien helfen kann. Zahlreiche Anträge auf Unterstützung kommen inzwischen unmittelbar von den Sozialarbeitern/Sozialberatern der Bundeswehrdienstleistungszentren. In den anderen Fällen holen wir eine fachliche Stellungnahme der Sozialdienste ein. So sind wir in der Lage, unbürokratisch und schnell, aber nicht ungeprüft zu helfen. Wir berichten hierüber ausführlich in unseren Quartalsheften unter der Rubrik „Wir haben geholfen“.

Frau Jung hat erneut wesentlich zum Erfolg der Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien beigetragen. Dafür gilt ihr der Dank des BwSW.

Unser Dank gilt den Sozialdiensten der Bundeswehr für die Mithilfe, aber auch den anderen Hilfsorganisationen im Netzwerk der Hilfe, wie dem von Rohdich´schen Legatenfond, dem Soldatenhilfswerk oder der Mildtätigen Stiftung des Deutschen Bundeswehrverbandes. 

Das Spendenaufkommen 2010 liegt mit 397.994,77 € nochmals über dem Niveau des Vorjahres. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zusätzlich ein Teil der Spenden der Elfie-Wörner-Stiftung zugeflossen ist.

Die Nachfrage für die Behindertenfreizeiten ist im Jahr 2010 nochmals erheblich gestiegen. Insgesamt lagen uns 175 Anmeldungen vor. Um die Zahl der Absagen im Rahmen zu halten, haben wir uns entschieden, neben den vier Freizeiten der Bereiche Nord, West, Süd und Ost, sowie der Rollisegler-Freizeit, zwei zusätzliche Behindertenfreizeiten anzubieten. Eine wurde für leichter Behinderte als Zeltcamp in Calvi/Korsika durchgeführt, eine weitere im Herbst 2010 in unserem Haus Wiesenthal in Oberwiesenthal.

Spendenaufkommen in Euro - Aktion Sorgenkinder Bundes- und Bereichsgeschäftsführungen

  2008 2009 2010
Summe 369.756,72 379.063,23 397.994,77

Es ist immer wieder bemerkenswert, mit welcher Kreativität, Hilfsbereitschaft und mit welchem Engagement Spenden für die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des Bundeswehr-Sozialwerks gesammelt werden. Beispielhaft genannt seien hier nur die zahlreichen Basare, Tombolas, Benefizkonzerte und Fußballspiele, Grill- und Sommerfeste, Abschlussfeiern, Geburtstage, Familientage, Flohmärkte, Sternfahrten, Jubiläen, aber auch Beerdigungen, bei denen zugunsten der Sorgenkinder auf Kranzspenden verzichtet wird.

  • Besonders hervorzuheben ist wieder der von Rohdich´sche Legatenfonds mit seiner Jahresspende von 30.000,-- €. Im Beisein des gesamten Vorstandes der Stiftung überreichten der Vorsitzende A. Schwabe und der Geschäftsführer G. Jansen der Schirmherrin der Aktion Sorgenkinder den Scheck im Rahmen des Festaktes der 17. Bundesversammlung in Bad Honnef.
  • Einen wesentlichen Anteil hatte erneut der Verkauf der Bären über die LH Dienstbekleidungsgesellschaft. 2010 wurden erneut 31.100,-- € auf die Konten der Aktion Sorgenkinder überwiesen. Dieser genialen Aktion sind bereits mehr als 320.000,-- € zu verdanken. 
  • Bei der Bundesversammlung in Bad Honnef überreichte Winfried Mennemann dem Bundesvorsitzenden Peter Niepenberg erneut einen Scheck über 10.000,-- € aus seiner Aktion Zahngold. Die gesamte Spendensumme unseres neuen Ehrenmitgliedes aus seiner Aktion Zahngold liegt inzwischen über 210.000,-- €.
  • Besonders ins Auge fallen auch die Überweisungen aus den Auflösungen von Offizier- und Unteroffizierheimen. Nachfolgend drei wunderbare Beispiele:

9.161,27 € überreichte der 1. Vorsitzende der UHG Kellinghusen, Oberstabsfeldwebel Wolfgang Lichter, den Mitarbeiterin der Bereichsgeschäftsführung Nord als Spende für die Aktion Sorgenkinder. Diese Summe stammt aus der Liquidation der UHG nach Auflösung der Liliencron-Kaserne in Kellinghusen.

Nach der Auflösung der sogenannten Neckartalgemeinschaft, einer Fusion der Offizier- und Unteroffizierheimgesellschaft der Untertageanlage Neckarzimmern, überreichte der Vorstand dem BwSW für die Sorgenkinder und der Mildtätigen Stiftung des Deutschen Bundeswehrverbandes jeweils Schecks über 8.000,-- €

Mit der Auflösung des Fernmeldebataillons 384 wurde der letzte Truppenteil in Karlsruhe aufgelöst. Das Vereinsvermögen der ehemaligen Betreuungseinrichtung Soldatengemeinschaft der General-Fahnert-Kaserne kam satzungsgemäß der Aktion Sorgenkinder des BwSw und dem Soldatenhilfswerk zugute. Die Liquidatoren überreichten beiden Hilfsorganisationen im vergangenen Jahr bereits jeweils einen Scheck über jeweils 20.000,-- €. Bei der endgültigen Liquidation wurden dem BwSW und dem Soldatenhilfswerk nochmals je 3.199,07 € überwiesen. 

Für die Betroffenen ist es häufig eine Folge von Standortauflösungen und mit Belastungen verbunden. Umso mehr gilt ihnen unser Dank, dass bei der Verteilung der Mittel an die Aktion Sorgenkinder gedacht wird.

 

Anlässlich ihres 60. Geburtstages hatte unsere Schirmherrin Frau Beate Jung anstatt Geschenke zu einer Spende für die „Sorgenkinder“ aufgerufen. Insgesamt flossen der Aktion dadurch 2.435,-- € zu.

Diesem lobenswerten Beispiel folgen jedes Jahr viele Mitglieder des BwSW. Stellvertretend nenne ich hier die Herren Dr. Krämer, B. Kujath, K. Viehmann, Blohm, Schmidt, K.H. Braun, Römpp und viele andere.

  • Der Deutsche Offizierbund überreichte Frau Beate Jung traditionell wieder
    2.000,-- €.
  • 6.000,-- € sammelte Major i.G. Krahmann durch seine Initiative 
  •      „ Amerikanisches Sportabzeichen PCA“.
  • Zum Jahreswechsel erreichte uns erneut eine Spende der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Höhe von 1.500,-- € .
              
  • Die zahlreichen Benefizkonzerte der Musikkorps der Bundeswehr in Bonn,  in Koblenz, Maria-Laach,  Düsseldorf, Mannheim, München, Laupheim, Oberhausen/Rheinhausen, Külsheim, Tauberbischofsheim, Ellwangen, Viernheim, Fürstenfeldbruck, Nürnberg, um nur einige zu nennen, erbrachten hohe Summen und sind ein wichtiger Teil des Spendenaufkommens.
    In diesem Jahr möchte ich zwei Konzerte der Big Band der Bundeswehr und ein Jubiläumskonzert in Koblenz hervorheben. Dies sind die Open Air-Konzerte in Haan (bei Düsseldorf) und Ellwangen, die zusammen über 20.000,-- € eingespielt haben.

Bemerkenswert ist auch das Konzert zum 50 jährigen Jubiläum des Bundeswehr-Sozialwerks in Koblenz, das durch Stefan Leist organisiert wurde. 3.500,-- € für die Sorgenkinder war das stolze Ergebnis.


An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön allen Musikkorps der Bundeswehr und der Big Band der Bw, die für die Sorgenkinder gespielt haben, an der Spitze dem Inspizienten für das Musikwesen der Bw, Oberst Dr. Michael Schramm und Stabshauptmann Thomas Ernst.

Ein besonderer Dank gilt aber auch der Heinrich-Vetter-Stiftung und ihrem Geschäftsführer Dieter Kolb. Die Stiftung hat erneut das Ergebnis des Konzertes der Bundesakademie für Wehrverwaltung und Wehrtechnik in Mannheim mit 3.100,-- € verdoppelt.

  • Die Oster-, Advents- und Weihnachtsbasare sowie die Sommerfeste, von Flensburg, Düsseldorf, Köln-Wahn und Bonn (Hardthöhe und Bundesamt für Wehrverwaltung) weisen häufig neue Rekordergebnisse auf. An der Spitze steht der Basar auf der Bonner Hardthöhe mit 27.300,--€, der Basar der WBV West in Düsseldorf mit 5.082,-- € und der Frühlingsbasar der Marineschule Mürwik mit über 4.400,-- €. Das Sportkugelschiessen des 1./FjgBtl 452 erbrachte die unglaubliche Summe von 4.200,--€, die Soldatengemeinschaft Gfk e.V.  überreichte 3.199, 07 €. Der Tag der offenen Tür des Artillerieregimentes 345 in Kusel endete mit einem Spendenergebnis von 2.836,-- €, gespeist aus dem Tombolaergebnis und Spenden.
    Erwähnt werden müssen auch die Dauerspenden unseres „BriefmarkenbeauftragtenPeter Rommel aus dem Erlös der Briefmarkenspenden.
  • Beispielhaft sollen noch einige Spenden von Truppenteilen, Organisationen und Personen genannt werden:

Die Segelsportgruppe Ammersee spendete erneut, in diesem Jahr 2.000,-- €. Die Bootsschule am Müggelsee spendete 2.500,-- € als Dank für die Nutzung des Hauses am Werlsee bei den Prüfungen des Sportbootführerscheines. Das Tombolaergebnis des Kleinfeldfußballturnier des German National Team in BrunssumNL erbrachte eine Spende von 2.000,-- €, die gleiche Summe spendete erneut der German Christkindlmarkt Shape. Der German-American Womens Club überreichte 1.000,-- €. Die Badische Beamtenbank in Flensburg überreichte unserer Regionalstellenleiterin Frau Muxfeldt einen  Scheck über 2.750,-- €. Diese Spenden nur als Beispiel, viele weitere Spendenaktionen haben wir in unseren Quartalsheften veröffentlicht.

  • Eine gute Tradition ist es inzwischen, dass einige Geschäftsführer der Häuser/Hotels des BwSW Veranstaltungen durchführen, deren Erlös ebenfalls an die Sorgenkinder geht:
    Die Davoser Glühwein-Apresskiparty von Frank Hellwig und Vera Krebs mit 3.000,-- €, die Führungen und Sammlungen von Alfred und Gesine Becker/Hotel Lindenhof mit 2.000,-- € und die Bingo-Abende des Ehepaars Bettina und Lars Rochna im Haus Norderoog mit 1.980,-- €.
  • Bei zahlreichen Todesfällen wurde zu Spenden zugunsten der Sorgenkinder aufgerufen. Hier nenne ich an erster Stelle den Trauerfall Siegfried Stief, unserem langjährigen Bundesvorsitzenden mit 4.997,-- €. Weitere Beispiele sind die Familien Pirard, Weitkowitz, Wörmann, Zimmermann, Blum, Denker, Heft und Mordziol, die auch in der Trauer die Bedürftigen nicht vergessen haben.

 

Aber ein solch gutes Spendenergebnis ist nicht nur durch die Großspenden, sondern nur durch Hunderte von Einzelaktionen und Spenden zu erreichen. 

Allen Spendern und Organisatoren der Spendenaktionen ein herzliches Dankeschön.

Die Leistungsbilanz zeigt, dass aufgrund des guten Spendenaufkommens weiterhin vier Freizeiten für Behinderte und zusätzlich Sonderfreizeiten (Rolli-Segler, Freizeit für „leichter“ Behinderte, Freizeit für ältere Behinderte) möglich waren und in diesem Umfang auch veranstaltet wurden.

Diese zwei- bis dreiwöchigen Freizeiten werden unter Aufsicht von geschulten Ärzten und Betreuern in besonders dafür geeigneten Einrichtungen durchgeführt. Die Betreuung ist lückenlos, Tag und Nacht sind die Kinder unter Aufsicht. Nahezu für jeden Behinderten steht ein Betreuer zur Verfügung. Die Eltern der behinderten Kinder können sich in dieser Zeit von ihrer oft aufopfernden Pflegearbeit erholen, wobei sie auf Wunsch in dieser Zeit bevorzugt in den Häusern/Hotels des BwSW e.V. eingeplant werden.

Bad Saarow
Bad Saarow
Eben/Pongau
Eben/Pongau
Rollisegler

 

 

Zusätzlich veranstalten wir eine sogenannte „Rolli-Segler-Freizeit“, für Behinderte, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, aber den Oberkörper noch bewegen können. Wir haben hierüber bereits berichtet. Diese Freizeit findet auf der „Wappen von Uckermünde“ statt, einem Segelschiff, das speziell für Rollstuhlfahrer ausgerüstet ist.

Erstmals haben wir zusätzlich zu unseren Jugendcamps in Calvi auf der wunderschönen Insel Korsika eine Freizeit für leichter Behinderte durchgeführt. Die vorbereitenden Arbeiten lagen in der bewährten Hand des Sachgebietsleiters III der Bundesgeschäftsführung, Hauptmann Ralf Wehner, und von Helmut Wagener, unserem ehemaligen Campleiter Korsika, der sich mit großer Begeisterung dieser neuen Aufgabe widmete.

Die Anreise erfolgte mit dem Flugzeug ab Köln/Bonn. Es war ein voller Erfolg. Die Jugendlichen nahmen mit nimmermüder Begeisterung an zahlreichen Aktivitäten (Bootsfahrten mit Banane und „Sofa“, Bergwanderungen, Malen, Eisenbahnfahrten u.a.) teil.

Calvi auf Korsika

Aufgrund der großen Zustimmung werden wir diese Freizeit auch im Jahre 2011 anbieten. 

Auch das Angebot einer Freizeit für ältere Behinderte (Ü 30) in einem Haus des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. in Oberwiesenthal war eine Premiere. Die Anreise erfolgte mit dem Bus. Unter der Leitung unserer langjährigen Betreuerin und Mitarbeiterin in der Bereichsgeschäftsführung West in Düsseldorf, Frau Ute Zielberg, war auch diese Freizeit ein voller Erfolg.  

Die zahlreichen Aktivitäten begeisterten die insgesamt 16 Teilnehmer. „Diese Freizeit war so schön, ich habe sogar meine Behinderung vergessen“, diese Worte einer Teilnehmerin sagen alles aus. Auch hier planen wir wegen des großen Erfolgs eine Wiederholung in 2011.

 

Backstunde
Kürbis aushöhlen

„Diese Freizeit war so schön, ich habe sogar meine Behinderung vergessen“

Mit diesen insgesamt 7 Freizeiten für Behinderte ist es uns gelungen, den hohen Buchungsdruck abzubauen. Für 2010 lagen insgesamt 175 Anmeldungen vor. Um die Zahl der Absagen gering zu halten, haben wir uns entschlossen, die zuvor beschriebenen zusätzlichen Freizeiten anzubieten. Die Eltern der Teilnehmer haben es uns gedankt.   

2010 nahmen insgesamt 154 behinderte Mitmenschen an den Freizeiten in Bad Münstereifel (Bereich West), Bad Saarow (Bereich Ost), Plön (Bereich Nord) und Eben (Bereich Süd), der „Wappen von Uckermünde“, in Calvi/Korsika und im Haus Wiesenthal in Oberwiesenthal teil. 154 behinderte Mitmenschen in den angebotenen Freizeiten, diese Teilnehmerzahl stellt einen neuen Rekord dar, der nur durch die hohe Spendenbereitschaft und die engagierte Arbeit so vieler Betreuer möglich war. 

Für alle Behindertenfreizeiten wurden insgesamt 243.891,91 € Zuschüsse gezahlt. Eine Steigerung um über 52.700,-- €. 

Die Durchführung aller Freizeiten war deshalb neben den organisatorischen Anstrengungen der Bereiche und der Bundesgeschäftsführung nur möglich, weil das Spendenaufkommen unverändert hoch war bzw. noch gesteigert werden konnte. Ich möchte an dieser Stelle aber auch den Betreuern herzlich danken, die, wie ich aus eigenen Beobachtungen weis, die behinderten Mitmenschen mit großem Engagement und viel Liebe betreuen.

154 behinderte Mitmenschen in den angebotenen Freizeiten, diese Teilnehmerzahl stellt einen neuen Rekord dar, der nur durch die hohe Spendenbereitschaft und die engagierte Arbeit so vieler Betreuer möglich war.

Behindertenfreizeiten

Jahr Ort Zeitraum Anzahl Teilnehmer Bereich
2008     118  
  Plön 27.07.- 16.08. 30 Nord
  Münstereifel 18.07.- 08.08. 30 West
  Eben 02.08.- 23.08. 30 Süd
  Schwerin 02.08.- 23.08. 28 Ost
2009     122  
  Plön 17.07.- 01.08. 32 Nord
  Bad Münstereifel 24.07.- 14.08. 32 West
  Eben/Pongau 01.08.- 22.08. 27 Süd
  Bad Saarow 27.06.- 18.07. 27 Ost
  Rolli-Segler 17.08.- 23.08. 4 BuGF
2010     154  
  Plön 17.07. - 01.08. 31 Nord
  Münstereifel 06.08. - 27.08. 30 West
  Eben 31.07. - 21.08. 24 Süd
  Bad Saarow 10.07. - 31.07. 27 Ost
  Rollisegler 09.08. - 15.08. 9 BUGF
  Calvi/Korsika 14.08. – 28.08. 17 BUGF
  Oberwiesenthal 09.10. – 23.10. 16 West

In insgesamt 61 Einzelfällen konnte unbürokratisch geholfen werden. 107.764,86 € wurden bewilligt. Dies liegt geringfügig unter dem Vorjahresniveau. Wir berichten über diese Fälle in anonymisierter Form in den Heften des Sozialwerks unter der Rubrik „Wir haben geholfen“ und in Einzelberichten im Abschnitt „Aktion Sorgenkinder In Bundeswehrfamilien des BwSW“ unserer Zeitschrift.

Auch die Zahl der Zuschüsse für Erholungsaufenthalte von Behinderten und Begleitpersonen in Häusern/Hotels des BwSW ist auf 140 und die Kosten auf 53.203,89 gestiegen. 

Die Gesamtausgaben (siehe Aufstellung) liegen bei 404.860,66 €,  gegenüber dem Jahr 2009 eine Steigerung um insgesamt 112.395,02 €.  

In diesen Zahlen sind die Hilfen (Einzelhilfen und Erholungsaufenthalte) für die im Auslandseinsatz verwundeten Soldaten und die Hinterbliebenen der gefallenen Soldaten enthalten. 

Zusätzliche finanzielle Unterstützung gewährte die Elfie-Wörner-Stiftung. Aus dieser Stiftung flossen 2010 insgesamt 13.500,-- € in die Behindertenfreizeiten:

 

1. Allgemeine Unterstützung für alle Freizeiten                         3.500,-- €

2. Calvi/Korsika                                                                    6.000,-- €

3. Bus Oberwiesenthal                                                           3.000,-- €

4. Rollisegler                                                                         1.000,-- €  

Gesamt                                                                              13.500,-- € 

Gezahlte Zuschüsse in Euro

  2008 2009 2010
Zuschüsse Behindertenfreizeiten 187.051,48 191.177,06 243.891,91
Zuschüsse 82.028,50 115.114,18 107.764,86
Anzahl 57 75 61
Zuschüsse für Erholung 23.385,66 37.730,75 53.203,89
Anzahl 70 75 140
Summe 300.068,80 292.465,64 404.860,66

Lassen Sie deshalb in Ihrer Spendenbereitschaft und Ihren Aktivitäten nicht nach.

W. Sch. 04.02.2011

Lesen Sie in unseren Spendenberichten, wie dank ehrenamtlicher Helfer und Spendern vielen Menschen geholfen werden konnte.

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  • Verwendungszweck:
    »Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien«

Freie Plätze in den eigenen Häusern und Hotels des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. und einigen Vertragshäusern und -hotels.