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Informationen

Aber bitte mit Sahne!

Jens Trümper, Betreuer und Teilnehmer

Schoko, Vanille, Erdbeer, die drei meist ausgesprochenen Worte an diesem Nachmittag bei unserer Behindertenfreizeit in Bad Münstereifel.

Doch wie kam es dazu?

Wir schreiben Donnerstag den 18.08.2011. Es ist 14:00 Uhr und im Haus des Jugendrotkreuzes entsteht ein wenig Unruhe.

Wann kommen Sie denn? Ob auch ein Beiwagengespann dabei ist? Ob ich mitfahren darf?

Ich möchte mal Gas geben bis in den roten Bereich!?

Gut dann gehen wir schon mal vor das Haus, entscheidet Jens Trümper, unser Chefbetreuer, der bereits in den letzten 15 Jahren als Leiter für diese Freizeit zu Verfügung steht.

Hierfür an dieser Stelle ein besonderes Dankeschön.

großes Interesse
das Beiwagengespann

Ich glaube, ich habe etwas gehört, das war doch ein Motorrad!

Pünktlich wie versprochen erschienen die Motorradfreunde der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn.

Diese Interessengemeinschaft wurde vor ca. 4 Jahren durch Johannes Bresa in das Leben gerufen.

Als Pfarrhelfer im Militärpfarramt Köln II (Wahn) ist es für ihn besonders wichtig soziale Projekte zu unterstützen. So besuchten die Biker bereits in den letzten 2 Jahren unsere Freizeit in Bad-Münstereifel und somit sind sie schon ein gesetzter Programmpunkt. 

Auch in diesem Jahr erschienen 30 Biker/-innen auf 27 heissen Öfen.

Schnell waren Hemmungen verflogen und Kawasakis, Suzukis, BMW´s, auch 125 Hyosungs wurden bestaunt und getestet.

Im Mittelpunkt stand mal wieder das Beiwagengespann, denn hier kann jeder mitfahren.

Ganz besonderen Dank an den Besitzer, der für diesen Nachmittag seinen Urlaub unterbrochen hat.

 

Der Eismann ist da

Übrigens auch in diesem Jahr stimmte sich der Wettergott gnädig. Mal kein Regen, Temperaturen bis 30 Grad und strahlender Sonnenschein.

Deshalb wurde auch der Ablauf der Veranstaltung kurzfristig geändert. Johannes Bresa, richtete sofort nach dem Eintreffen, Grußworte an alle und Dankworte an die Unterstützer.

Dieser Dank richtete sich besonders an die Dienststellenleiter in Köln-Wahn, die ihren Mitarbeitern unbürokratisch eine Teilnahme ermöglichten. 

Auch an die Biker selber wendete sich B. und bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme.

Nachdem Jens Trümper seine Begrüßung ausgesprochen hatte, ergriff B. noch einmal das Wort und überraschte alle Teilnehmer mit der Aussage: Eis für Alle!!

Das ließ sich keiner zweimal sagen und so gab es eine kühle Erfrischung.

Geschenke

 

Zusätzlich gab es wieder Überraschungen in Form von mitgebrachten Schlüsselanhängern, Käppis, Fußbällen, Mousepads, Videofilmen usw..

Aber auch die Betreuer der Freizeit hatten bereits für zusätzliche Gemütlichkeit gesorgt.

Eigens aufgestellte Sitzgarnituren luden zum gemeinsamen Plausch bei Kaffee und Kuchen und kalten Getränken ein.

Diese Chance nutzen natürlich alle Teilnehmer. 

In der Zwischenzeit lief natürlich der "Fahrdienst" weiter.

 

Ute Zielberg
Bsp: Tagesprogramm

Eine Person verdient noch besondere Erwähnung. Das ist unsere gute Seele "Ute Zielberg".

Bereits zum 20 mal tritt sie als stv. Chefbetreuerin in dieser Freizeit auf.

Leider ist das voraussichtlich auch das letzte mal.

Im nächsten Jahr übernimmt sie die Leitung bei der Ü30-Behindertenfreizeit in Oberwiesenthal.

Die Teilnehmer dort können sich bereits jetzt auf interessante Programmgestaltung freuen.

In Bad Münstereifel wird den Teilnehmern jedenfalls ein umfangreiches Programm geboten. Hierzu zählen Besuche des Kölner Zoos, der WDR-Lindenstraße und Shopping in Euskirchen.

Ein Highlight ist der Besuch des MatDepots Mechernich. Wie man hören konnte, ermöglicht der dortige Leiter der Feuerwehr, Herr Schmidt, die Durchführung größerer Löschwassereinsätze, was natürlich einen hohen Spaßfaktor beinhaltet.

 

Als Fazit für diesen Tag bleibt festzuhalten, alles hat mal wieder gestimmt.

Und so besteht die Hoffnung, das auch im kommenden Jahr die Biker aus Köln die Treue halten und es ein Wiedersehen in Bad Münstereifel gibt.

D. S. 19.08.2011

Teilnehmer, Betreuer und Biker vereint

Lesen Sie in unseren Spendenberichten, wie dank ehrenamtlicher Helfer und Spendern vielen Menschen geholfen werden konnte.

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Bundesgeschäftsführer Wolfgang Scherff im Gespräch mit Radio Andernach über die »Aktion Sorgenkinder« des Bundeswehr-Sozialwerk e.V.